Türkischstämmige Ministerin für Integration

Skeptiker

Well-Known Member
Jemand, der in Ethnien denkt und meint, daß unser heutiger Staat auf einer Ethnie aufgebaut ist, der wird immer in den Denkstrukturen von Ethnien gefangen bleiben und befindet sich damit in einer sehr illustren Gesellschaft^^

Deswegen bin ich eben auch ein großer Beführworter eines politisch vereinten Europas...Ethnien, im nationalstaatlichen Sinn, sind eine Denkweise der vorigen Jahrhunderte!
 
N

nordish

Guest
Ja aber genauso undifferenziert wie dies andere Deutsche dann machen.
Es lässt mich schon ein wenig stutzen, dass du Türken (wahlweise andere Herkunft), die sich kritisch mit ihrer Abstammung auseinandersetzen, und türkische Kultur und Tugenden ablehnen als "Haustürken" bezeichnest, und ihnen Anbiederung unterstellst,
Deutsche wiederum, die genau dies tun findest du toll, unterstellst ihenn gar nichts, nicht einmal, sie würden sich bei den Migranten anbiedern.
 
S

sintostyle

Guest
Es lässt mich schon ein wenig stutzen, dass du Türken (wahlweise andere Herkunft), die sich kritisch mit ihrer Abstammung auseinandersetzen, und türkische Kultur und Tugenden ablehnen als "Haustürken" bezeichnest, und ihnen Anbiederung unterstellst,
Deutsche wiederum, die genau dies tun findest du toll, unterstellst ihenn gar nichts, nicht einmal, sie würden sich bei den Migranten anbiedern.

Wo steht das?
 
L

Laledevri

Guest
Einige Argumente hier sind echt zum Piepen. Warum sollte eine vom deutschen Volk in demokratischer Wahl bestimmte Vertreterin deutscher Herkunft (was man ist, wenn man in Deutschland geboren und aufgewachsen ist) sich in irgendeiner Form dazu veranlasst fühlen, die Interessen von Türken oder der Türkei zu vertreten? Interessen von Türken in Deutschland höchstens insoweit, dass ihr Ministerium die notwendigen Dinge veranlasst, damit Bürger ausländischer Herkunft in Deutschland gut Fuß im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt fassen und damit ihren Beitrag zu der Solidargemeinschaft leisten, in der sie sich entschieden haben, zu leben. Ein Integrationsministerium hat wie alle anderen Ministerien auch der Gesellschaft und ihrem Fortkommen zu dienen.

Die USA sind ja eine Weltgegend, die ich ungerne als Beispiel zitiere. Aber dort hat nun einmal jeder eine andere Herkunft, was sich jedoch nach und nach (bis auf unverbesserliche Ecken) zunehmend relativiert. Und ein Obama macht nicht Politik als Schwarzer sondern als seinem Land und dessen Wohl verpflichteter Bürger.

Ansonsten habe ich mich mit der Biographie der Dame nicht befasst und kann daher nicht großartig mitreden. Ist sie denn aufgrund von Ausbildung und Tätigkeit qualifiziert für dieses Amt? Wie wir an der Besetzung des Verteidigungsministeriums gesehen haben, muss man ja nicht qualifiziert sein. Qualifikation sollte der einzige Maßstab sein. Wer in ethnischen Schubladen denkt, hat es immer noch nicht kapiert. Sollte die Besetzung des Amtes mit dem Hintergrund "Ah, nehmen wir mal was Türkischstämmiges, kommt gut" erfolgt sein, wäre das beschämend.
 

turand

Well-Known Member
......, wie es z.B. Necla Kelek oder Akif Pirinçci, die das Paradebeispiel für Haustürken sind.

Die beiden sind in rechtsextremen Kreisen zu Gallionsfiguren aufgestiegen, während Frau Özoguz den üblichen Anfeindungen und Beschimpfungen ausgesetzt ist. Deswegen würde ich da schon mal etwas differenzieren. Frau Özoguz kenne ich zu wenig, habe noch nichts von ihr gelesen und ihr Ministerium, das wohl unbedeutendste von allen Ministerien, wurde neu geschaffen. Ich würde ihr etwas Zeit geben, mal sehen, was sie daraus macht.
 

vzd_2.1

Well-Known Member
In meinen Augen ist Özoğuz eine Haustürkin, vor allem wenn man sich die Politik ihres Mannes anschaut wird klar, dass hier keine kommt, die für eine liberale Ausländerpolitik steht.


warum wird özoğuz nach der politik ihres mannes beurteilt? ich beurteile angela merkel auch nicht nach den wissenschaftlichen verdiensten von herrn sauer.
 
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