Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von sdost, 21 April 2008.

  1. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor


    Welche Kreise sind das denn bitte? Es ist doch unstrittig, dass die Türkei ein Vielvölkerstaat ist. Über 30 nichttürkische Völker leben dort. Atatürk hat seinerzeit propagiert, dass jeder, der in der Türkei lebt, Türke ist um das auseinanderfallen der Türkei zu verhindern. Nur durch den gewollten, extremen Nationalismus konnte die Türkei in den heutigen Grenzen existent bleiben. Wenn du wissen willst, wie ein "echter" Türke aussieht, dann guck dir mal die Turkmenen oder Kirgisen an. Der überwiegende Teil der türkischen Bevölkerung ist türkisiert aber nicht türkischstämmig.
     
  2. ERSOY
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    ERSOY Gesperrt

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    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Du hast doch anhand der DNA Tests (auf denen deine Behauptungen basieren) gesehen, das auch in Deutschland der Überwiegende Teil angeblich nicht deutschstämmig ist. Diese Kreise, von denen ich sprach, sind genau die, die diese Behauptung von einem BESETZTEN und im Grunde immernoch RASSISCH GESEHEN HELLENISCHEM Anatolien sprechen. Dazu könnte ich dir zig (vor allem griechische) dna-Foren zeigen. Diese Genetik stidien haben kein Hand und Fuss. Zb ist die Haplogruppe der Osmanen Familie J1, also ANGEBLICH semitisch! Ja wenn schon Ertugrul Gazi, dessen Türkentum doch wohl kein Schwein in Frage stellen kann, keine zentralasiatischen Spuren (was immer das auch ist!) zeigt, worum streitet man sich denn dann?
    Ich bin selber Turkmene. Wir reden aneinander vorbei. Es ist ja nicht so, das sich nur die anatolischen Türken von allen anderen Turkvölkern unterscheiden, sondern alle sind verschieden. Ich sage, ob der Tatare mit slavischem Einschlag, der Türkei-Türke mit mediterranem Einschlag, der Turkmene mit persischem Einschlag, oder der Kirgise mit chinesischem Einschlag.

    Kirgisen:
    [​IMG][​IMG]
    Turkmenen:
    [​IMG][​IMG]


    Es gibt keinen Prototürken, reinrassige Menschen kann man im Museum bewundern. Da kannst du sagen was du willst. Solltest du noch was hinzufügen oder etwas fragen wollen, dann schick mir bitte eine PN, diese leere Rassendiskussion wird die anderen User wohl nerfen.

    Ps: Zu Atatürks Zeiten war der überwiegende Großtei der Bevölkerung sowieso türkischer Ethnie.
     
  3. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor


    Diesen angeblichen DNA-Test bezweifel ich stark, denn wen hat man denn getestet? Um einen repräsentativen Querschnitt zu haben, muss man wohl etliche Tausend untersuchen. Sieh dir doch mal die von dir geposteten Bilder an. Was haben diese Leute gemeinsam? Ihnen sieht man nämlich noch sehr genau die Verwandtschaft mit den Mongolen an. Es ist doch kein Geheimnis, dass die Türken aus der Region des Altai stammen und dann im Laufe der Jahrhunderte immer weiter westwärts zogen, bis Ertogrul seine Leute in die heutige Türkei führte. Deinen Schlußsatz kann ich so nicht gelten lassen, denn er stimmt nicht. Wie soll das denn alles zusammenpassen? Als die Türken kamen war Anatolien nicht menschenleer. Übrigens hat die Thematik nichts mit Rassendiskussion zu tun, sondern stellt eher deinen verzweifelten Versuch da, Dinge zurechtzubiegen. Und wenn du dich auf diese seltsame DNA-Seite berufst, frage mal lieber wie in der Türkei 10% Germanen möglich sind
     
  4. ERSOY
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    ERSOY Gesperrt

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    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Je mehr ich mit dir disskutiere, desto mehr habe ich den Eindruck - Du hast kein Wort von dem was ich geschrieben habe verstanden. Egal. Nichts für ungut...
     
  5. mar
    Online

    mar Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    http://www.merkur.de/2009_29_Eine_Frau_begehrt.35807.0.html?&no_cache=1


    ls Rebiya Kadeer am 17. März 2005 aus dem chinesischen Gefängnis entlassen und ins amerikanische Exil ausgeflogen wird, verabschiedet sich eine chinesische Aufseherin von ihr mit einem verbalen Peitschenhieb. „In zwanzig Jahren wird es kein Volk der Uiguren mehr geben. Weil Sie doch eine kluge Frau sind, sollten Sie lieber auf uns hören und in Zukunft mit uns zusammenarbeiten.“ Es war die letzte, aber nicht die schlimmste Demütigung, die sie während ihrer sechsjährigen Haft unter Schwerkriminellen in wechselnden Gefängnissen in der Umgebung von Urumqi erdulden musste
    .........

    Rebiya Kadeer, Mutter von elf Kindern, ist eine zierliche Frau, 62 Jahre alt und mit einem aufregenden und außergewöhnlichen Leben. Die Geschichte vom Aufstieg und Fall der einstigen Multimillionärin ist nachzulesen in der zuerst 2007 erschienenen Autobiografie „Die Himmelsstürmerin“, die sie mithilfe der deutschen Publizistin Alexandra Cavelius verfasst hat. Ein hollywoodreifer Stoff: Die Wäscherei, mit der Kadeer Anfang der 1980er-Jahre nach der Trennung von ihrem ersten Mann zunächst den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder bestritt, war so erfolgreich, dass sie sie zu einer Geschäftskette ausbaute. Eine Basarzeile in Urumqi, die als nächste Unternehmung Kadeers aus dem fliegenden Handel mit Fellen und Textilien hervorging, verwandelte sich innerhalb weniger Jahre in ein siebenstöckiges Kaufhaus im Zentrum der Provinzhauptstadt.


    der ganze artikel siehe link


    .
     
  6. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Der Konflikt ist etwas aus dem Fokus geraten, was aber nicht bedeutet, dass es nun alles prima läuft.

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    Es ist nur eine kurze Meldung, doch sie sagt viel über die aktuelle Situation in der Region Xinjiang. 40 000 Überwachungskameras wurden laut chinesischen Medienberichten von Freitag in der Hauptstadt Urumqi installiert. Sie sollen eine Rundumüberwachung von Bussen, Haltestellen, Straßen, Schulen und Einkaufszentren ermöglichen. Nervös blicken die chinesischen Behörden auf die Region im Nordwesten Chinas. Ein Jahr nach den blutigen Unruhen zwischen Han-Chinesen und Angehörigen der muslimisch-uigurischen Minderheit hat sich die Situation zwar beruhigt. Doch die Lage zwischen den beiden ethnischen Gruppen ist weiterhin angespannt.

    Quelle und mehr: http://www.tagesspiegel.de/politik/...-geld-und-knute-zu-stabilisieren/1875872.html
     
  7. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    China setzt bei den Uiguren in der Provinz Xinjiang laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP auf unmenschliche Mittel zur Bevölkerungskontrolle.

    "Die chinesische Regierung setzt harsche Maßnahmen ein, um die muslimische Bevölkerung in China zahlenmäßig zu begrenzen. Das geht aus einer aktuellen Hintergrundrecherche der Nachrichtenagentur AP hervor. Demnach werden Zwangsabtreibungen und Zwangssterilisierungen gegen die Minderheit der Uiguren und andere muslimische Bevölkerungsgruppen eingesetzt. Demgegenüber werden Han-Chinesen dazu ermutigt, mehr Kinder zu bekommen.

    Die Untersuchung von AP beruft sich auf Interviews mit ehemaligen Gefangenen, Familienmitgliedern von Betroffenen und ehemaligen Aufsehern in Gefangenenlagern. Seit vier Jahren werde diese Kampagne im Westen des Landes durchgeführt, die manche Experten einen „kulturellen Genozid“ nennen. (...)"


    Näheres hier: https://www.diepresse.com/5832486/z...B6F_fpyFvUq0stvAR0HEuKDI27bD2XKgh8Cvu7agp0thY

    Die Zeit der oft mit brutalen Mitteln durchgesetzten Ein-Kind-Politik ist noch nicht so lang her.
    Wenn sich bewahrheiten sollte, dass die chinesische Regierung offenbar jetzt wieder zu diesen üblen Methoden greift, müsste das für meine Begriffe die Frage nach Sanktionen aufwerfen.
     
  8. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    nützt leider nichts. Dafür ist China zu groß und der Rest der Welt ist zu abhängig.
     
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  9. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Ausführlicher die WELT.
     
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  10. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Ich krame es noch mal hervor
     
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