Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von sdost, 21 April 2008.

  1. selcuk1972
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    selcuk1972 Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Wo ist den Tayip Erdogan yetzt mit seinem ONE MİNUTE...ONE MİNUTE auftritt Die er in Davon abgezogen hatte.??????
    Oder sind die Uiguren weniger moslems wie die im Gazastreifen???:roll:
     
  2. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor


    Es gibt eben Proteste die nichts kosten, während China sehr empfindlich ist und schon mal das ein oder andere Geschäft nicht wie erhofft abschließen. Außerdem sieht und hört man auch nichts von Protesten anderer islamischer Länder. Ägypten befindet sich im Anti-Deutschland-Rausch und lamentiert von Verfolgungen der Muslime in Deutschland aber was da in China mit den Muslimen passiert, scheint völlig egal zu sein
     
  3. Pit63
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    Pit63 Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    China passt nicht ins gewohnte Feindbild.
     
  4. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor


    Und China gilt es ja auch nicht zu islamisieren:wink:
     
  5. ERSOY
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    ERSOY Gesperrt

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    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Bitte mal das Video "Xinjiang Uyghur's (Uighur) riot in Communist China" auf YOUTUBE schauen!
     
  6. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

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    Der Tagesspiegel: Dem Kulturerbe der Uiguren in Kashgar droht Zerstörung durch Chinas Behörden

    Berlin (ots) - Asgar Cam, seit über 20 Jahren in München im Exil lebender Uigure und Vizepräsident des "Weltkongresses der Uiguren", brachte gegenüber dem Tagesspiegel seine Sorge um die historische Altstadt von Kashgar zum Ausdruck. In Kashgar kam es in den letzten Tagen wie in Urumqi in der chinesischen Provinz Xinjiang zu Unruhen zwischen der unterdrückten Minderheit der Uiguren und den Han-Chinesen. Schon in den Wochen zuvor wurde begonnen, Teile der Altstadt abzureißen - angeblich, um erdbebensichere Neubauten zu errichten. Dem Tagesspiegel (Donnerstagsausgabe) sagte Asgar Cam: "Die historischen Lehmbauten sind viel sicherer als die Betonhäuser der Chinesen. Das haben schon frühere Beben gezeigt. In Wirklichkeit geht es darum, das alte Basarviertel mit seinen engen winkligen Gassen abzureißen. Dort ist für die Sicherheitskräfte die Überwachung schwierig. Die chinesischen Pläne sehen breite gerade Straßen mit linear aufgereihten Betonbauten und überall installierten Überwachungskameras vor." Sarkastisch heiße es in Kashgar jetzt, so Cam: "Statt 2000 Jahren Geschichte kriegen wir 2000 Kameras. Kashgar ist für uns Uiguren noch immer die eigentliche kulturelle Hauptstadt. Dort sollen jetzt die einzigartigen Zeugnisse unserer Geschichte einfach weggesprengt werden".
    Berichten zufolge wurde bereits am 15. Juni die aus dem 11. Jahrhundert stammende Xanlig Madrasa - eine historische Koran- und Gelehrtenschule - von Bulldozern zerstört. In dieser Schule lehrte einst Mahmud ibn Hussayn ibn Muhammad al-Kashari, der im Jahr 1072 mit dem "Kompendium der Sprache der Türken" das erste und bis heute grundlegende Lexikon aller Turk-Sprachen veröffentlichte. Nach Informationen des Tagesspiegels liegt der Unesco eine Online-Petition gegen die Zerstörung der Altstadt von Kashgar vor, mit rund 6500 Unterschriften. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) hat soeben eine 30-seitige Dokumentation über die drohende Zerstörung der Altstadt online gestellt.

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/2790/1437808/der_tagesspiegel
     
  7. sdost
    Online

    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    China schließt Moscheen der Uiguren
    Nach neuen Auseinandersetzungen in der Hauptstadt der chinesischen Uiguren-Provinz Urumqi haben die Behörden am Freitag eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.




    Urumqi/Kashgar - Fernsehbilder der britischen BBC zeigten Polizisten, die brutal gegen Protestierer vorgehen und auf wehrlose Menschen einschlagen. Nach BBC-Informationen kochte die Stimmung hoch, als Hunderte muslimischer Uiguren sich zum Freitagsgebet vor den Moscheen der Stadt versammelten und Einlass forderten. Die Gotteshäuser waren geschlossen geblieben.

    Nach neuen offiziellen Angaben soll die Zahl der Opfer der Auseinandersetzungen vom vergangenen Sonntag auf 184 gestiegen sein. Dies berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag. Demnach wurden 137 Han-Chinesen und 46 Angehörige der muslimischen Uiguren getötet. Ein Toter gehört den ebenfalls muslimischen Hui an. Es war das erste Mal, dass die chinesische Regierung eine nach Volksgruppen getrennte Opferbilanz vorlegte.

    Ein BBC-Korrespondent berichtete am Freitag, die Polizei habe die Ausrüstung von Journalisten beschlagnahmt, die Zeuge der Zusammenstöße geworden waren. Einige seien festgenommen worden. Den Angaben zufolge hatten die uigurischen Demonstranten die Freilassung Inhaftierter gefordert, die seit den blutigen Unruhen im Gefängnis sitzen.

    Seit den ethnischen Unruhen in Urumqi vor fünf Tagen sind zahlreiche Moscheen in der Uiguren-Region Xinjiang geschlossen. Für viele Uiguren ist das harte Vorgehen von Sicherheitskräften und Behörden ein weiteres Beispiel für die kulturelle und religiöse Unterdrückung. Die malerische Altstadt von Kashgar beispielsweise soll nach dem Willen der Provinzregierung fast komplett abgerissen und durch Neubauten für fast 50 000 Familien ersetzt werden.

    Bahnhöfe und Bushaltestellen in Kashgar sind brechend voll. Tausende versuchen eine Fahrkarte zu ergattern. Täglich verlassen rund 10 000 Menschen die Zwei-Millionen-Stadt. Busfahrkarten werden mittlerweile auf dem Schwarzmarkt verkauft – für den fünffachen Preis.

    In Berlin demonstrierten unterdessen etwa 200 Exil-Uiguren und Menschenrechtler gegen den Umgang der chinesischen Regierung mit der uigurischen Minderheit. dpa/AFP/ddp

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 11.07.2009
     
  8. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Peking/München. Nach Übergriff von Uiguren auf chinesische Touristen in München hat das Außenministerium in Peking Chinesen zur Vorsicht bei Reisen in die bayerische Landeshauptstadt geraten. Nach Informationen des chinesischen Konsulats in München sei am 7. Juli eine Reisegruppe von uigurischen "Elementen" angegriffen worden, erklärte das Ministerium am Samstag. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte dazu: "Diese Warnung entbehrt jeder vernünftigen Grundlage.

    Quelle und mehr: http://www.fr-online.de/in_und_ausl...31902_China-warnt-Touristen-vor-Muenchen.html
     
  9. sdost
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    sdost Guest

    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Erdogan hat nun China "eine Art Völkermord" vorgeworfen. Der Begriff "Völkermord" wird leider etwas zu inflationär von türkischen Politikern benutzt, aber immerhin hat nun auch die Türkei ihre uigurische Verwandtschaft wahrgenommen
     
  10. gnursch
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    gnursch Member

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    AW: Uiguren werfen China "kulturellen Völkermord" vor

    Jetzt gibt es nicht nur den bösen Westen, sondern auch den bösen Osten.
     
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