Wissenwertes über den Islam

Mendelssohn

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17 Januar 2016
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alterali

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19 April 2007
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mittenmang
https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/juni-2018/nr_180628_00
„Die Humboldt-Universität wird ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und die islamische Theologie in ihr interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk einbinden – und zwar sowohl in ihrer sunnitischen wie schiitischen Ausrichtung. Das ist bislang einmalig in Deutschland und eine große Bereicherung für Berlin.“
Das wird Ed sicher freuen.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Ferda Ataman: Hört auf, mich zu islamisieren!

Ferda Ataman fordert auf Spiegel Online, Menschen mit muslimischem Namen nicht automatisch als Muslime zu verbuchen. Den Anteil von 6% Muslimen, den die Deutsche Islamkonferenz ermittelt haben will, stellt sie in Abrede und verweist auf die Ergebnisse der Volkszählung von 2013, bei der sich nur 1,9% als Muslime bezeichneten. Schließlich gebe es massenhaft Leute wie sie selbst, die "mit Religionsfragen in Ruhe gelassen werden wollten". Und die würden von den Ermittlern der Islamkonferenz bei den 6% mitgezählt, als "nicht gläubige Muslime". Auch mitgezählt wurden "unkonventionell praktizierende Muslime", was, Zitat Ataman, "vermutlich heißt, dass ihr Gott bei Alkohol, wilder Ehe und Schweinefleisch ein Auge zudrückt."
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Berechtigtes Anliegen, oder? Ich kenne auch einige Leute, die muslimische Namen haben, aber keine Ahnung vom Islam haben, nicht gläubig sind, und damit in Ruhe gelassen werden wollen.
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Klassisches Problem. Bei Christen kannst Du Kirchensteuerzahler zählen. Zusätzlich gibt es beim Islam noch das Problem, daß viele gegenüber ihren Familien nicht zugeben würden, mit Religion nix mehr am Hut zu haben; haben wir im Forum ja auch immer wieder.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wobei das Ganze noch einen anderen Aspekt hat.

Der damalige Innenminister Schäuble hatte lange nach einen Dreh gesucht, Ausländerfeindlichkeit in einen gepflegten, nicht-ekligen Diskurs zu überführen. Darum hatte er ursprünglich „Integrationskonferenzen“ angezettelt. Das Problem war, daß man ihm ziemlich schnell darauf gekommen war, daß, will man Integrationsschwierigkeiten von Neuzuwanderern thematisieren, die problematischsten die Rußlanddeutschen nach dem Mauerfall waren. Irgendwann kam er dann auf die Islam-Nummer. Und köderte die Verbände mit seinem „Der Islam gehört zu Deutschland“. In Wirklichkeit wollen Muslime gar nicht mal unbedingt Religionsunterricht an Schulen. Vor allem Kirchens wollen ihnen das Privileg zuschustern, damit sie es selber behalten können.
 

sommersonne

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19 März 2017
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Mit zunehmender Modernisierung tritt eben auch Traditionsverlust ein und auch die Religionen sind davon betroffen. Warum sollte es dem Islam nicht ebenso gehen wie dem Christentum, immer weniger praktizieren beide und glauben aufrichtig daran.
 
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