"Woher kommst Du?" nervt

  • Ersteller des Themas Mein_Ingomann
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AW: "Woher kommst Du?" nervt

Übrigens ist das auch eine häufige Frage hier in Berlin, weil die Hälfte der Berliner sonstwoher kommt. Allein die ganzen Schwaben und so. Fast eine Seltenheit, wenn man als selbst Zugereister mal "Urberliner" kennenlernt. Ob das dann Berliner mit türkischen Wurzeln oder "biodeutsche" :icon_eyecrazy: sind, spielt da eine untergeordnete Rolle.

Die Frage lautet dann vielleicht eher: "Wie lange lebst Du schon in Berlin?"
 
AW: "Woher kommst Du?" nervt

Auch sollte man aufhören sich über Jugendliche die in der 2. oder 3. Generation in Deutschland leben aufzuregen wenn diese immer noch in ihrer Muttersprache reden und kaum Deutschkenntnisse besitzen. Hier sollte man sich an die eigene Nase greifen. Man darf sich nicht wundern wenn Arbeiter nach Deutschland geholt werden, sich aber um die Kinder dieser Arbeiter kein Stück gekümmert wird und sie in der Bildung einfach vernachlässigt werden (von Klassenstufe zu Klassenstufe schleifen egal mit welchen Noten) wie es eben vor knapp 40 Jahren mit den Türken gehandhabt wurde.
stop stop stop.... man sollte, darf und MUSS von menschen, die in einem land geboren und aufgewachsen sind, erwarten, dass sie die landessprache genauso perfekt beherrschen wie "einheimische".
ich als türkin rege mich mächtig auf, wenn ein "ausländer" in meinem alter, der genauso wie ich hier aufgewachsen bin, schlechter deutsch spricht als meine eltern!
warum sollten diese menschen, die sprache schlechter beherrschen als andere? welche argumentation gibt es?
ich habe arbeitskollegen, die wegen ihren studiums in deutschland leben.. klar sie haben einen starken akzent und hauen auch ab und an grammatikalische fehler rein, aber sie sprechen zum teil die sprache besser als die menschen, die hier geboren wurden. die studeten sind seir 3 jahren in deutschland und die anderen wurden hier geboren... mmmhh!!! also ich weiss ich... ein wenig mehr engagement kann man ruhig erwarten!
Du solltest bedenken, nur weil es bei dir alles gut verlaufen ist, heißt das nicht, dass es bei jedem so läuft. Ich bezweifle, dass bei dir alles problemlos verlaufen ist und trotzdem gehst du von deinem Standpunkt aus.
Ich würde sogar soweit gehen, ist man in Deutschland geboren, kann man die Sache viel kritischer und objektiver betrachten. Man hat keine guten oder negativen Erfahrungen machen müssen.


Wieso?
da hast du recht, ich bin bikulturell aufgewachsen und kenne beide seiten sehr gut. ich sehe die fehler, die meine landsmänner-/ frauen begehen, aber auch die fehler, die meine einheimischen begehen!

Django Asül beschreibt das in einem seiner ersten Bühnenprogramme in einem kurzen Dialog. Er hat seine Ausbildung in einer Bank gemacht und stand am Schalter, wo er immer wieder diese Frage vorgelegt bekam. Ich erinnere den Dialog ungefähr so:

"Woher kommen Sie eigentlich?"
"Dagelfing."
"Nein... ich meine... gebürtig?"
"Ach so: Unterbratzenhausen."
"Ah, nee -ich mein, woher Sie kommen ?"
"Aus Bagdad. Ich nehm' die Frühmaschine um 04:30 Uhr und muss mich gleich sputen, damit ich beim Abendflug nicht im Stau stecken bleibe."
"Ah so. Des dacht' ich mir scho."

Und ich glaubte ihm damals schon, dass sich der Dialog genau so abgespielt hat. :wink:

so ähnlich antworte ich auch.. so kann man den meisten den wind aus den segeln nehmen!


Warum wurde in DE etwas falsch gemacht ..... wem es nicht gefällt, wie es in DE gemacht wird, der kann ja woanders hin gehen ..... MIR hat DE eine gute Perspektive gegeben ..... und ich denke, wenn ich es geschafft habe, dann kann es JEDER andere auch geschafft haben ..... Manchmal wird von der Aufnahmegesellschaft einfach zu viel erwartet ... ich finde es nicht gut, wenn so viel rumgemotzt wird, dann wird es kommenden Einwanderern nur erschwert .....

ich bin hier geboren und aufgewachsen, wenn man die augen schliesst und mir zuhört, denkt man nicht, dass ich türkin bin.
aber dennoch wurde ich bei bewerbungsgesprächen mit "klischee"fragen bombadiert!
was darf man von der aufnahmegesellschaft erwarten?
die "bild-zeitung" halbwissen geht mit auf den sack!
ICH darf deutschland kritisieren, denn es ist MEIN zuhause. Ich trage dem bruttosozialprodukt bei! zahle meine steuern, meine eltern bieten arbeits-/ ausbildungsplätze an. Ich bin sozial engagiert..... etc. und das tolle ist, ich bin in deutschland nicht die einzige türkin, die so ist und gehöre auch defintiv nicht einer minderheit an!



Ach so, das ist das zuhause vieler Türken, aber ich muss mir vorhalten lassen, dass ich nicht in meinem Land direkt zur Verbesserung der politischen Lage beigetragen habe ....
Vielen Dank, für eure Objektivität ....
von dir erwartet keiner dass du was dazu beiträgst, aber beschwere dich nicht über menschen wie mich, die etwas dazu beitragen, damit es in zukunft besser wird.

beide parteien müssen sich an der eigenen nase packen!
für beide gilt:
wie man in den wald schreit, so schallt es wieder hinaus!
 
AW: "Woher kommst Du?" nervt

die initiative ''sags auf deutsch'' bringt es meiner meinung nach gut auf den punkt!

wenn ich die sprache nicht spreche, egal welches land, wenn ich dort lebe und dieses land demzufolge mein lebensmittelpunkt ist, belüge und betrüge ich mich selbst! da helfen alle ausreden nicht(keine zeit, keine möglichkeit.....!


wenn ich z.bsp. hier in der türkei lebe und mich nicht bemühe die sprache zu lernen um mich verstaendlich zu machen, werde ich immer nur gast sein! ich werde nie dazu gehören und nur beobachter sein, waerend andere leben!

das manche deutsche schlechter deutsch sprechen wie manche menschen mit migtarionshintergrund ist genauso eine tatsache wie manche türken hier ein schlechtes türkisch sprechen. aber was der andere macht, muss man ja selber nicht machen!
 
AW: "Woher kommst Du?" nervt

ich habe arbeitskollegen, die wegen ihren studiums in deutschland leben.. klar sie haben einen starken akzent und hauen auch ab und an grammatikalische fehler rein, aber sie sprechen zum teil die sprache besser als die menschen, die hier geboren wurden. die studeten sind seir 3 jahren in deutschland und die anderen wurden hier geboren... mmmhh!!! also ich weiss ich... ein wenig mehr engagement kann man ruhig erwarten!
Du möchtest doch nicht ernsthaft Akademiker mit Leuten ohne Schulabschluss vergleichen, oder?


ich bin hier geboren und aufgewachsen, wenn man die augen schliesst und mir zuhört, denkt man nicht, dass ich türkin bin.
aber dennoch wurde ich bei bewerbungsgesprächen mit "klischee"fragen bombadiert!

Dann kannst du sicher verstehen, dass viele Türkeistämmige in die Türkei abwandern, weil sie trotz perfekter Integration und Bildung wie Asoziale behandelt werden.



beide parteien müssen sich an der eigenen nase packen!
für beide gilt:
wie man in den wald schreit, so schallt es wieder hinaus!
Und beide Seiten müssen sich abgewöhnen, diejenigen, die sich tadellos verhalten, mit den Ignoranten in einen Topf zu werfen.
 
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Du möchtest doch nicht ernsthaft Akademiker mit Leuten ohne Schulabschluss vergleichen, oder?
noch sind es keine akademiker!
Es geht um 23 jährige marokkaner die innerhalb kürzster zeit die sprach gelernt haben! deren eigentliche ideologie zu frauen willst du nicht wissen!
nicht jeder der studiert ist unbedingt klug!
ok.. anderes beispiel: 22 jährige afrikanerin ( keine studentin), seit 4 jahren in deutschland, kam ohne irgendwelche sprachkenntnisse.. und nun!
hat trotz sprachlicher barrieren hat sie ne ausbilldung zur hebamme abgeschlossen!... soll ich weitere beispiele aufzählen....??

Dann kannst du sicher verstehen, dass viele Türkeistämmige in die Türkei abwandern, weil sie trotz perfekter Integration und Bildung wie Asoziale behandelt werden.

hab ich irgendwo erwähnt, dass ich es nicht verstehe, bzw, das ich denen misgönne oder das ich es für falsch empfinde? 2 meine cousinen wandern dieses jahr in die türkei!
Und beide Seiten müssen sich abgewöhnen, diejenigen, die sich tadellos verhalten, mit den Ignoranten in einen Topf zu werfen.
ich gehöre mit zu den menschen, die mit den ignoranten in den toprf geworfen werfen und manchmal bin eben der ignorant.. genau wie du, er, sie.. usw..
 
AW: "Woher kommst Du?" nervt

noch sind es keine akademiker!
Es geht um 23 jährige marokkaner die innerhalb kürzster zeit die sprach gelernt haben! deren eigentliche ideologie zu frauen willst du nicht wissen!
nicht jeder der studiert ist unbedingt klug!
ok.. anderes beispiel: 22 jährige afrikanerin ( keine studentin), seit 4 jahren in deutschland, kam ohne irgendwelche sprachkenntnisse.. und nun!
hat trotz sprachlicher barrieren hat sie ne ausbilldung zur hebamme abgeschlossen!... soll ich weitere beispiele aufzählen....??



hab ich irgendwo erwähnt, dass ich es nicht verstehe, bzw, das ich denen misgönne oder das ich es für falsch empfinde? 2 meine cousinen wandern dieses jahr in die türkei!

ich gehöre mit zu den menschen, die mit den ignoranten in den toprf geworfen werfen und manchmal bin eben der ignorant.. genau wie du, er, sie.. usw..

Ich wollte dich nicht angreifen. Sorry, wenn das so rübergekommen ist. :-?
 
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Die Autorin des Artikels ist weder das eine noch das andere.

"Die Autorin (19) gehört zum „Junge Zeiten“-Team der Redaktion Köln. Die Mitarbeiter gestalten in ihrer Freizeit die Jugendseite des „Kölner Stadt-Anzeiger“, die jeden Donnerstag erscheint. "

Diese Autorin scheint jedenfalls auch noch nie in den USA gewesen zu sein. Denn die Ausgangsbehauptung Amerikaner würden sich als Amerikaner verstehen, ist schlicht falsch.

Jeder der mal in den USA war weiß, dass die erste Frage immer ist, "where do you come from". Und sofort fangen sie an, von ihren Großväten oder Vätern zu erzählen, von ihren deutschen, italienischen oder sonst was Wurzeln und sind mächtig stolz darauf. Viele haben sich sogar noch die Sprache der Ahnen bewahrt, die sie dann stolz zum Besten geben. Kein Mensch käme auf die Idee, genervt zu reagieren. Die Amerikaner sind Optimisten und ausgesprochen interssiert daran, woher die Ahnen kamen, wieviele Generationen lang das her ist etc. pp.....

Und es ist auch ausgesprochen interessant zu hören, wie die einzelnen (Lebens-) Geschichten sind und wie es dazu kam, dass die Vorfahren nach Amerika auswanderten. Das hat absolut nichts anstössiges. Auf so eine Idee muss man erstmal kommen, sich deswegen diskriminiert zu fühlen. Wie negativ kann man sein, andauernd einen Angriff, eine Herabstufung oder sonst was hinter dem Interesse anderer Menschen zu vermuten. Aber offensichtlich gefällt manchen, die Opferrolle so gut, dass ein normales Gespräch gar nicht mehr stattfinden kann. Schade eigentlich.
 
AW: "Woher kommst Du?" nervt

von dir erwartet keiner dass du was dazu beiträgst, aber beschwere dich nicht über menschen wie mich, die etwas dazu beitragen, damit es in zukunft besser wird.

beide parteien müssen sich an der eigenen nase packen!
für beide gilt:
wie man in den wald schreit, so schallt es wieder hinaus!

Genau das wurde mir aber vorgeworfen, nämlich, dass ich mein Land verlassen hätte anstatt dort etwas zur Verbesserung der Verhältnisse beizutragen. Sprich, ich hätte lieber dort bleiben sollen, während es für die Türken ok war hier nach Deutschland zu kommen, den die sind ja jetzt hier zu hause ..... Sie hätten doch auch dort bleiben können um an den Verhältnissen dort etwas zu ändern. Aber, oft kann man von außen besser helfen, als wenn man in der Misere stecken bleibt. Das gilt jedoch nicht nur für Türken, sondern auch für andere Nationalitäten.

Ich verstehe ehrlich gesagt den Unterschied, den du machst nicht.

Und ich würde auch gerne wissen, was du von Deutschland aus dazu beiträgst, dass die Verhältnisse in der Türkei besser werden. Nur um zu vergleichen, inwiefern sich deine Aktivitäten von meinen unterscheiden, weil du ja doch offensichtlich sehr auf mich herabschaust und dir besser vorkommst.
 
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