AfD - wo mag die Reise hingehen...

Dieses Thema im Forum "Politik- und Geschichtsforum" wurde erstellt von eruvaer, 14 März 2016.

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ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  1. ja, unsere einzige Chance!

    4 Stimme(n)
    10,0%
  2. ja, als Protestwahl.

    7 Stimme(n)
    17,5%
  3. ja....was soll ich sonst wählen?

    3 Stimme(n)
    7,5%
  4. ja...nein...weiss nicht...

    1 Stimme(n)
    2,5%
  5. nein.

    3 Stimme(n)
    7,5%
  6. nein, definitiv keine Alternative!

    27 Stimme(n)
    67,5%
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  1. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    @alterali Das ist aber bloß der Charme des Neuen. Jede Partei, die neu in den Bundestag kommt, mischt diesen munter auf. Das wird sich aber auch abnutzen.

    Ja gut. Ist aber ein Argument.

    Ich hätte mir eine andere Entwicklung der AfD gewünscht, auch erwartet. In eine national-konservative Richtung. Dann hätte ich sie akzeptieren können und müssen. Die hätten auf lange Sicht auch Perspektive gehabt, Politik mitzugestalten (eine, die ich zwar nicht will). Der Kurs der Radikalisierung aber kann nur in die Destruktivität führen, dauerhafte Fundamentalopposition. Das jetzt verkommt immer mehr zu einer identitären Internetblase. Braucht keiner und wird im Abgang viel Frust, Haß und letztlich Gewalt mit sich führen.
     
  2. alterali
    Offline

    alterali Well-Known Member

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    Die Radikalisierung braucht keine AfD.
    Aber der Bundestag braucht Reden von Frau Weidel, die selbst Scholz zum Weinen bringen:

    5:10
     
  3. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Reden im Bundestag, die den Bundestag desavouieren, braucht der Bundestag unbedingt.
    Daran sieht man nämlich, dass nicht einmal der Parlamentarismus, also die Vielfalt der Stimmen, ein Selbstläufer ist. Sich vorzustellen, wenn Alice Weidel sich durchsetzen könnte, nur noch Reden in ähnlichem Format anzuhören zu, sollte jedem Symphatisanten zu denken geben.
    Aber eine dritte Kraft wird nach schwarz und grün natürlich gebraucht. M. E. hat die SPD immer noch genug Potenzial, um Dritter vor der AfD zu werden. Es brauchte allerdings einen "Harbeck". Nahles, die rote Katholikin, kann das AfD-Potenzial im Arbeitermilieu nicht einfangen. Dafür brauchte die SPD den richtige/n Mann/Frau. Er/sie müsste sowohl in den Arbeitervierteln des Westens als auch flächendeckend im Osten punkten. Kein einfaches Profil, aber doch zu machen. Vielleicht jemand mit doppelter Vita, ost und west.
     
  4. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Die Barley macht das schon richtig. Macht den Lindner und also die Fliege, hält sich unbeschadet in Brüssel und läßt Nahles/Scholz/Maas die Karre mal schön alleine in die Grütze fahren. In fünf Jahren dann der Barley-Zug.
     
  5. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Ein Barley-Zug würde in die Gänge kommen, wenn sich in Deutschland
    1. mehr als 45% an der Europawahl beteiligen
    2. die SPD drittstärkste Kraft wird
    Um beide Ziele zu erreichen, nüsste die creme de la creme der SPD-Wahlkampfetage bis zur Europawahl bis zum Umfallen arbeiten. Vor allem an besseren Plakaten und headline-trächtigen Themen.
    Ansonsten greift die AfD weiter ins Klientel ein. Die AfD hat sich zum unmittelbaren SPD-Konkurrenten gemausert. Diese Linie muss umgekippt werden. Das Gleiche gilt schon länger für die Linkspartei. Da hat es Wagenknecht verkackt.
     
  6. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Europawahl und SPD, das gibt nichts. Weil das DIE Gelegenheit ist, die SPD abzustrafen. Man wird alles wählen, nur nicht SPD.

    Nein, ich denke an ein Barley-Bundes-Comeback zur übernächsten Bundestagswahl.
     
  7. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Ich sag es immer wieder ungern. nein nicht Ungarn.
    Die SPD hat sich mit Schulz.selbst aufgegeben.
    Die werden nie mehr den Jesus machen und wiederauferstehen.
     
  8. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Kann ich? Habe ja nix mehr in der Hand. Könnte sein das ich in der Liste stehe.
     
  9. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Man kann auch vor der Wahl wählen gehen, normalerweise. Hab das mal mit einer Freundin gemacht, die während der Wahl das Land verlassen hatte. Völlig unkompliziert einfach vorbeigegangen.
     
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  10. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Warum setzt du dich nicht mit dem Wahlamt in Verbindung?

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    Du hast mehrere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.

    Man kann die Briefwahl sogar online beantragen.
     
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