AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 5 11,9%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 16,7%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,1%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,1%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 66,7%

  • Total voters
    42

Alubehütet

Well-Known Member
So weit zurück wird es nicht mehr gehen. In der Bundesrepublik halte ich auch die Homo-Ehe für nicht reversibel. Sind für mich aber zwei Beispiele, was alles an einst Unhinterfragbaren ins Wanken gekommen ist. Bei meinen Eltern war noch ein Problem in der ländlichen Kleinstadt, daß meine Mutter katholisch, mein Vater evangelisch war. Von Rom erst nach dem Krieg ermöglicht und geregelt.

Interessanterweise ist die Homoehe anscheidend ein Scheidepunkt zwischen autoritärer und Freier Welt geworden. Religion spielt anscheinend eine wichtige Rolle dabei – Oder eben auch nicht. Selenskyj hatte letztes Jahr dekretiert, ein freies Parlament möge sich der Homoehe mit als erstes annehmen – Gegenwärtig ist sie in der Ukraine verfassungsmäßig verboten.
 

EnRetard

Well-Known Member
Von Rom erst nach dem Krieg ermöglicht und geregelt.
Was hat Rom geregelt? Die verpflichtende Zivilehe wurde in Deutschland 1875 eingeführt, ebenso das Verbot der kirchlichen Voraustrauung. Katholische Regeln, dass Ketzer erst zu konvertieren haben und die Kinder selbstverständlich katholisch werden, konnten rechtlich keine Mischehen verhindern. Und falls unbedingt eine kirchliche Trauung sein musste, die evangelische Kirche war weniger pingelig. Aus der Verwandtschaft meiner Mutter im Raum Dortmund fallen mir auf Anhieb drei solche Beispiele ein, alle aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Realistisch bleiben, kommt mal runter auf den Teppich, Leute. Auf kommunaler Ebene muß man nun mal in Sachfragen auch mal mit der AfD gemeinsam stimmen, auch, wenn einem die nicht gefällt, aber alles andere wäre unvernünftig. Wenn es um die Sanierungen von Schulen geht, Schaffung von mehr KiTa-Plätzen. Da kann man ja nicht gegenstimmen, nur weil die AfD da mal eine richtige Ansicht hat. Und, äh ... bei Flüchtlingen. Bei der überfälligen Begrenzung der Aufnahme von Flüchtlingen kann man mal einen Antrag der AfD so abändern, daß wir ihn mit einbringen und dem zustimmen können.


Veränderte Situation, Ukrainekrieg, Nahostkonflikt, Siewissenschon.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Hahahahaha! Ali Utlu, auch ein ganz übler Hetzer, #achgut, wollte der AfD beitreten! :D :D:D Ärgerlicherweise aber ist er schwul, und Türke ist er auch noch :rolleyes:

Lars Wienand hat ein schönes Stück dazu gemacht, das weiter unten sehr hinter... abgründig wird.

 

Berfin1980

Well-Known Member
Hahahahaha! Ali Utlu, auch ein ganz übler Hetzer, #achgut, wollte der AfD beitreten! :D :D:D Ärgerlicherweise aber ist er schwul, und Türke ist er auch noch :rolleyes:

Lars Wienand hat ein schönes Stück dazu gemacht, das weiter unten sehr hinter... abgründig wird.

Das wäre dann die 3. Partei für ihn, oder?
 

Alubehütet

Well-Known Member
Die vierte schon :)
Zur Vorgeschichte: Es war nicht unbedingt erwartbar, dass Utlu in der AfD würde landen wollen, Skepsis war nicht überraschend. Er hatte schon einige Parteien durch und wenig Treue gezeigt: Er trat 2013 bei der Piratenpartei aus, 2015 bei der Linken, sah da auch in der Partei der Humanisten eine mögliche neue Heimat, landete dann aber bei der FDP – und erklärte dort 2017 und erneut 2022 den Austritt. Das tat er immer auf der Plattform X.
 
Top