AfD - wo mag die Reise hingehen...

ist die AfD eine Alternative für Deutschland?

  • ja, unsere einzige Chance!

    Votes: 5 11,9%
  • ja, als Protestwahl.

    Votes: 7 16,7%
  • ja....was soll ich sonst wählen?

    Votes: 3 7,1%
  • ja...nein...weiss nicht...

    Votes: 1 2,4%
  • nein.

    Votes: 3 7,1%
  • nein, definitiv keine Alternative!

    Votes: 28 66,7%

  • Total voters
    42

sommersonne

Well-Known Member
Schlecht recherchiert von Sellner, wo er in Passau aufschlagen wollte. Ladenverbot :)


Jetzt mal ehrlich. Für einen Medienprofi seiner Liga ist das unterirdisch. „Ich kenne da ein nettes Kaffee in Passau, da fahre ich jetzt mal hin, mal schauen, was passiert“, nein. Der ist kein Anfänger mehr, das ist unterprofessionell.
Hat denn jemand erwartet das er eine helle Kerze auf der Torte ist. Sie sind doch oftmals nicht von allzuviel Intelligenz belastet.
 

Bintje

Well-Known Member
Höcke wirkt angepisst. Das war aber auch so gemein! Undankbares Volk, dabei hatten sie doch so viele tolle Ideen ...

"„Wir sitzen zusammen, halten zusammen, stehen zusammen. Einer für alle, alle für einen“, sagt Thrum über Höcke. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Björn Höcke ist ein intelligenter Mensch. Die Medien verteufeln ihn, aber in Wirklichkeit ist er ganz anders.“ In Thrums Bürgerbüro hängen mehrere Fotos, die ihn Seite an Seite mit Höcke zeigen. Über seinen Freund redet er nicht, er schwärmt von ihm."
[...]
Der Knallhart-Kurs dürfte bei vielen Menschen im Saale-Orla-Kreis gut ankommen, denn Zuwanderung wird hier als großes Problem wahrgenommen. Dabei zählt der Kreis momentan gerade mal 477 Asylbewerber und unbegleitete minderjährige Ausländer, das sind nicht einmal 0,6 Prozent der insgesamt knapp 80.000 Einwohner."




Der neue CDU-Landrat ist natürlich nicht der Hit, aber er weiß ja, weshalb er gewählt wurde und wird wohl schon daher keinen AfD-Kurs fahren. ;)
 

sommersonne

Well-Known Member
Ich kann mir den "Osten" nicht mehr richtig erklären. Es geht mittlerweile keinem mehr so schlecht das er keinen Ausweg mehr sieht als AfD oder anderes Nazi-Volk zu wählen oder zu sympathisieren. Die wenige Ausländer die in den Kleinstädten und Dörfern sind, nehmen keinem etwas weg.
Ich kann es mir nur so erklären das sie einen kollektiven Schock in der frühen Nachwendezeit erlitten haben, sich nicht davon erholt haben und auch ihre Nachfahren damit angesteckt haben. (ist nicht ganz ernst gemeint)
 

Alubehütet

Well-Known Member
Bei seiner Einreise dürfte Sellner dann am Montagabend zunächst an der Grenze aufgegriffen worden sein – auf Telegram postete er ein Foto von sich aus einem Polizeiauto. Einem Livestream auf seinen Kanälen zufolge durfte er anschließend aber doch einreisen. Grund dafür sei Sellner zufolge, dass sein Ziel keine politische Aktion in Deutschland, sondern eben nur ein Kaffeehausbesuch gewesen sei. Polizeihauptkommissar Jürgen Bockstedt erklärte der Mediengruppe Bayern, es wurde kontrolliert, ob bei Sellner eine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung vorliege. Die Entscheidung, ob er einreisen dürfe, lag bei der Bundespolizei in Potsdam. Bockstedt: "Wir haben die Gründe hinterfragt, warum er einreist, und wir haben keine Gründe gefunden, die darauf hindeuten, dass er eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellt – und deswegen darf er einreisen."
Sehr schöne Überschrift (ein „kleiner Brauner“ ist eine österreichische Kaffeespezialität) :)
 

sommersonne

Well-Known Member
Sehr schöne Überschrift (ein „kleiner Brauner“ ist eine österreichische Kaffeespezialität) :)
Was hat die bayrische Polizei an "Einreiseverbot" nicht verstanden? Oder gibt es da eine freie Auslegung? Kann Bayern so machen und Baden-Würtemberg wieder anders? Man kann sich auch selbst ein Bein stellen.
Der ist hier unerwünscht !
 

Bintje

Well-Known Member
Ich kann mir den "Osten" nicht mehr richtig erklären. Es geht mittlerweile keinem mehr so schlecht das er keinen Ausweg mehr sieht als AfD oder anderes Nazi-Volk zu wählen oder zu sympathisieren. Die wenige Ausländer die in den Kleinstädten und Dörfern sind, nehmen keinem etwas weg.
Im Gegenteil. Kürzlich stolperte ich darüber:



Am kollektiven Schock der Nachwendezeit ist sicherlich was dran. Momentan macht unter Soziologen ja das Wort von "Veränderungserschöpfung" die Runde, aber das ist es nicht nur. Es gibt eine sehenswerte Reportage von Jessy Wellmer (selbst Ostdeutsche aus Güstrow/Mec-Pomm), die sie gemacht hat, bevor sie zu den Tagesthemen wechselte. Sorry, gehört hier vielleicht nicht hin (oder: doch!, unbedingt!) und interessiert sicherlich nicht nur dich, falls ihr sie im September noch nicht gesehen habt (Dauer: 45 Minuten).

Hört uns zu! Wir Ostdeutsche und der Westen

Was ist los im Osten Deutschlands? Hohe Umfragewerte für die AfD, sinkendes Vertrauen in die Demokratie und eine Debatte über ostdeutsche Identität und die Fehler des Westens. Jessy Wellmer ergründet die ostdeutsche Gefühlslage.

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ps Putzig, dass ausgerechnet Sabine Rennefanz, "Spiegel"-Kolumnistin mit gediegener Wessi-Aversion, sich herablassend süffisant darüber ausließ ("Es sind wieder Ossi-Wochen"). Wunderte zwar weniger, weil sie meist übellaunig unterwegs ist, aber in dem Fall? Müffelte es nach Stutenbissigkeit.
 
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