Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von EnRetard, 23 Februar 2020.

  1. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Wird jedenfalls interessant, wie offen, wie tolerant, wie quer die wirklich sind. Ob sie eine klar links aufgestellte Kebekus aushalten. Die z.B. bestimmt mit Mundschutz kommen wird.
     
  2. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Um allen Eventualitäten aus dem Wege zu gehen, sollten sie vielleicht lieber eine eigene Demo der Kulturschaffenden auf die Beine stellen. Dann kann man ohne Probleme Maske tragen und Abstand einhalten.
    Na ja so lange bis man unterwandert wird. Dann muß eben Schluß sein, schon damit die rechten Socken für umsonst angereist sind.
     
  3. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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  4. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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  5. EnRetard
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    Dummes Zeug. Die aktuell geringe Sterbequote liegt daran, dass aktuell überwiegend junge Leute erkranken. Von den bisherigen Toten waren die Hälfte Heimbewohner. Masken haben nur insofern was damit zu tun, als im Frühjahr zu wenige davon zur Verfügung standen und überdies als nutzlos geschmäht wurden, mit der Folge, dass Pflegekräfte das Virus ohne Masken vor dem Gesicht ungeschützten Heimbewohnern ins Gesicht gepustet haben.
     
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  6. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Öh! :confused:
    Du hat bestimmt für deine These absolute Zahlen? Die Zahl der intensivmedizinisch zu Behandelnden geht absolut zurück. Nach deiner These werden nicht nur weitaus mehr junge Menschen diagnostiziert. Es erkranken nach deiner These nicht nur relativ, sondern absolut nur noch ein Drittel der Alten im Vergleich zum März vor einem halben Jahr. Was soll sich in den potentiellen Infektionsherden Altenheimen so signifikant verbessert haben? Aber Du wirst absolute Zahlen vorlegen :)
     
  7. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Die Frage ist: Obwohl die Zahl der Gesamtinfizierten nach oben geht, geht die Zahl der intensivmedizinisch zu Behandelnden kontinuierlich wie beträchtlich nach unten.

    Wenn die These ist: Es werden absolut, trotz relativ zunehmender Neuinfektionen, insgesamt, also absolut weniger Alte infiziert, dann hätte ich die Zahl gerne. Es werden also weniger Altenheime infiziert? Warum sollte/könnte das so sein?
     
  8. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Es gab ja auch mal die Meinung das der Virus insgesamt schwächer geworden ist. Vielleicht ist da was dran. Aber insgesamt werden es wohl doch viele Faktoren sein. Es sind nun ausreichend Masken vorhanden, sie sind überall zu kaufen, der größte Teil der Leute hält sich an die Regeln, es wird durch mehr Tests schneller erkannt wer infiziert ist, die Quarantäne wird offenbar eingehalten und die Kontaktpersonen von Infizierten schneller gefunden und viele Leute meiden, obwohl erlaubt, Menschenansammlungen.In den Altenheimen könnte es sein das sich eine gewisse Routine eingespielt hat und nun genügend Material zur Verfügung steht.

    Da die Infiziertenzahl aber wieder steigt ist all das kein Grund unvorsichtig zu werden. Der Tourismus hat das Geschehen zurück geworfen. Die nächsten Ferien stehen bevor und es werden wieder Auslandsreisen gebucht.
     
  9. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Ich habe gerade keine Zeit, auf der Seite der RKI Tieftauchen zu betreiben. Tatsache ist, dass die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen drastisch zurückgegangen ist. Was soll sich verbessert haben? Mehr Sorgfalt, weniger Ahnungslose, weniger Virus unterwegs als im März, April.
    Ach ja, noch was zu der Studie von Gandhi und Rutherford: Spiegel Online schreibt:
    Das "New England Journal of Medicine", in dem der Artikel erschienen ist, werde zwar weltweit gelesen, richte sich aber primär an eine amerikanische Leserschaft, sagt Julian Schulze zur Wiesch, Infektiologe am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). In den USA sind Alltagsmasken bis heute ein großes Streitthema. "Insofern ist dieser Artikel auch politisch zu bewerten", sagt Schulze zur Wiesch - als weiterer Aufruf zum Maskentragen.

    Noch Fragen, Kienzle?
     
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  10. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    Der Deutsche Presserat hat insgesamt zwölf Rügen gegen verschiedene Medien ausgesprochen.
    Fünf davon kassierten BILD und Bild.de - unter anderem wegen mehrerer schwerer "Verstöße gegen die journalistische Sorgfaltspflicht" in der Berichterstattung über Christian Drostens Corona-Studie.

    Allein in den vergangenen Monaten leistete sich das Blatt folgenden Mist:

    • Rüge für Bericht über angeblich „grob falsche“ Corona-Studie (siehe oben)
    • Redaktion zeigt Erschießung eines Passanten
    • Foto von falschem Täter veröffentlicht
    • Redaktion zeigt Vergewaltigungsopfer
    • Facebook-Foto von Mordopfer veröffentlicht

    Nachzulesen hier:
    https://www.presserat.de/presse-nachrichten-details/rüge-für-bericht-über-corona-studie.html

    Und dort: https://www.spiegel.de/kultur/bild-...ge-aus-a-bed3213e-79d7-47dd-8871-89de952a4a4c

    Konsequenzen: leider keine. "Bild" muss die öffentlichen Rügen zwar abdrucken, aber das ist alles. Der dadurch drohende Imageverlust ist eingepreist. Viele Leser/innen dürfte das sowieso nicht interessieren.

    Btw, die absehbar nächste Rüge betrifft vermutlich die sog. "Berichterstattung" über die getöteten Kinder in Solingen. Da hat Bild es fertiggebracht, aus den Chatnachrichten des einzig überlebenden Elfjährigen mit einem zwölfjährigen Mitschüler zu zitieren - wobei sie sich scheinheilig damit herauszureden versuchten, RTL habe das schließlich auch getan. Stefan Niggemeiers medienkritisches Portal "Übermedien" drischt denn auch angemessen hart drauf. Aber nicht nur auf Bild-Chef Julian Reichelt, sondern in erster Linie auf dessen Förderer, den Springer-Chef Mathias Döpfner und Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

    Döpfner beim Wort nehmen – und absetzen

    "Wenn der Rest der Branche wirklich so empört ist über das, was „Bild“ unter Reichelt treibt, dann sollten die Kolleg*innen nicht die Verantwortung nach unten delegieren, auf die Reporter*innen, sondern nach oben. Sie sollten Döpfner beim Wort nehmen, auf die eigenen Verlegerinnen und Verleger einwirken, dass sie Verantwortung übernehmen – und sich einen neuen BDZV-Präsidenten suchen.

    Es wäre zumindest mal ein Zeichen der Branche."

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