Der Brexit und die Folgen

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Almancali, 24 Juni 2016.

  1. Almancali
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    Almancali Well-Known Member

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  2. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Solange die Länder weiter miteinander ringen wer die Folgen des Kapitalismus trägt wird es weiter bergab gehen, ein Land nach dem anderen wird es erwischen, Deutschland vermutlich so ziemlich als letztes weil wir uns noch verzweifelt mit dem Export über Wasser halten, aber dann auch uns.
    Sich in Nationalismen zu flüchten wird niemand vor dem Abstieg bewahren, das werden die EU-feindlichen Nationalbewegungen schnell zu spüren bekommen.
    Nur ein globaler Schuldenschnitt könnte die EU, uns, (und den Rest der Welt) noch retten.


    .
     
  3. Lumiukko
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    Lumiukko Well-Known Member

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    Ich bin wirklich entsetzt über die Abstimmung der Briten. Es mag nur die Stimmung der ungebildeten Masse sein, aber sie ist (leider) allgemein gültig.

    Persönlich ist mir die ganze politische Diskussion um die Thematik auch ziemlich ... egal. Natürlich gibt es einen schweren ökonomischen Schlag für die Briten, der GBP ist gegenüber dem USD und EUR inzwischen kräftig abgesackt. Die zukunft vom Briten-EU Handel steht offen. Was mich als überzeugter EU Befürworter aber sehr verletzt ist, dass die Briten es (mehrheitlich) vorziehen der Idee eines einheltichen Europas den Rücken zu kehren, wegen so einem Mist wie zu viel Bürokratie, oder Verlust von Souveränität. Auch wenn sie bloss von der Propaganda von machtgierigen Politikern dazu angetrieben wurden. Die Bürokratie ist, zumindest größtenteils, dazu da uns als EU Bürger zu schützen, auch wenn es um dämliche Definitionen geht, wie was darf man als "Spiegel" oder "Kissen" verkaufen (siehe das Video von John Oliver und dem Propagandavideo auf das der Clip reagiert). Aber erklärt das einmal jemanden der nicht einmal weiss, was die tatsächlichen Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft in der EU sind. Mal ganz ehrlich, wieviele Briten haben sich schon geärgert, dass die Beschaffenheit ihres Kopfkissens durch die EU reguliert ist? Diese ganze Diskussion ist eine Farçe, ein lächerlicher Vorwand.

    Die Gründe sind aber viel tiefgehender. Das eigentliche Problem ist, dass es vielzu einfach ist die Masse von etwas Dümmlichen zu überzeugen. Durch Propaganda, die an Bedürfnisse appelliert, die in unserer Zeit nicht mehr erwähnenswert sein sollten. Das sieht man leider zunehmend überall in Europa, den USA, und auch der Türkei. Donald Trump, AfD, Britain First, Perussuomalaiset, Dansk Folkeparti, AKP/MHP, alles der selbe verkackte Schmutz. Der Seuche Namen ist Nationalismus, egal aus welcher Motivation er entsprungen ist.

    Ich muss dazu sagen, ich habe absolut kein Problem damit, wenn sich jemand mit einer Nation, Kultur, oder Ethnie identifiziert. Im Gegenteil. Ich bin ein großer "Fan" dieser Diversität. Es wäre auch unrealistisch etwas anderes zu behaupten. Auch wenn man zufällig in einem Land geboren wurde, so nimmt man doch gewisse kulturelle Eigenschaften an, während man aufwächst. Es ist aber überaus verwerflich sich durch diese Eigenschaften in irgendeiner Weise überlegen zu fühlen. Man misst sich letzendlich immer nur an dem Bekannten.

    Ich schreibe mich schonwieder um Kopf und Kragen.

    Ich bin traurig, dass Donald Trump mit seinem Hass gegen Muslime so gut ankommt.
    Ich bin traurig, dass die AfD in einem Deutschen Bundesland über 20% der Wählerstimmen bekam.
    Ich bin traurig, dass in allen Europäischen Ländern die Rechtspopulisten mehr und mehr and Zustimmung gewinnen.
    Ich bin traurig, dass die Briten für einen "Brexit" gestimmt haben.

    Die Menschen scheinen mir nicht bereit für eine Zukunft. Aber ich hoffe ich werde noch eines besseren belehrt.

    PS: Dieser Beitrag war etwas emotional verfasst, aber genau das war mein Ziel.
     
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  4. santiago
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    santiago Well-Known Member

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  5. santiago
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    santiago Well-Known Member

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    Die Amerikaner nähern sich mit Donald Trump dem Kernproblem. Sehr viele Wähler wollen eine andere Politik, notfalls ist es sogar egal welcher Idiot das vertritt.
    Eine Brüsseler Diktatur wollen viele Bürger in den "noch" EU-Ländern nicht weiterhin einfach so hinnehmen. Es werden weitere Länder dem BREXIT folgen.
    Die EU einst als gute Idee gedacht, wurde vor über 60 Jahren ins Leben gerufen, in einer Zeit also wo der kleine Bürger sich damit noch identifizieren konnte. Heute regieren zahlreiche Länder in Europa gegen die eigenen Bürger.
    David Cameron hat insofern Anstand, dass er zurück tritt im Gegensatz zur Sessel-Kleberin in Berlin. Unschuldig an diesem Desaster ist die Kanzlerin nicht. Sie wird eines Tages in die Geschichtsbücher eingehen als EU-Zerstörerin.

    Nun fängt genau diese Regierung wieder an, den Britten das Leben schwer für die Zukunft zu machen.
     
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  6. Sophia2
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    Sophia2 Well-Known Member

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    Es wird den Briten nicht besser gehen. Was wird aus den EU-Projekten, von denen GB profitiert?
     
  7. Almancali
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    Almancali Well-Known Member

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  8. Lumiukko
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    Lumiukko Well-Known Member

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    Weisste.... das ist ein Schwachsinn, den ich leider überall lese.

    Man ist ein Rechtspopulist, wenn man bewusst oder unbewusst einer rechtspopulistischen Agenda folgt. Das hat nix mit Meinung zu tun. Es ist beschreibend. Meine Meinung ist, dass Rechtspopulismus scheisse ist.

    Sätze wie "Wenn man anderer Meinung ist, dann ...." sind Totschlagargumente und tragen nichts, aber auch gar nichts zu einer Diskussion bei. Sie sind nur Mittel zum Zweck um ein unbequemes Thema schnellstmöglich zu beenden oder abzulenken.
     
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  9. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Im Grunde ist es ja eine Abstimmung, die nur eine knappe Mehrheit hatte.
    Entscheidungen, die umstritten sind, für die heftigst diskutiert wird, zeigen meines Erachtens, dass beide Alternativen machbar sind.
    Außerdem besteht kein Grund, dass der Dorfschulze wieder mal ausflippt: http://www.welt.de/newsticker/dpa_n...6557616/Kontinent-in-Geiselhaft-genommen.html
    Jetzt will er den Briten noch vorschreiben, wann ein Premier zurückzutreten hat.
    Schulz ist für mich der Vertreter von bad europe.
    Er sitzt meines Erachtens auf einem ausgekungelten Posten.
    Er sollte sich in erster Linie um sein Parlament kümmern.
    Und nicht lauthals seinen Senf zu allem abgeben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Juni 2016
  10. beren
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    beren Well-Known Member

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    Wie machbar?
     
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