Die Ukraine in der Krise

Burebista

Well-Known Member
Von direkt Betroffenen kann man das nicht erwarten, von Außenstehenden aber schon.


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Theoretisch kann ich Dir recht geben. Aber nicht wenn man in Blocken denkt oder in geopolitischen Allianzen oder Richtungen.
Ich sehe jetzt eine Richtung pro IS und eine andere Richtung proHamas oder pro-PL. Beide in entgegen sich befindenen Richtungen, in Allianzen mit anderen und gegen anderen.
Vielleicht bin ich blöde, aber ich denke in Entweder/Oder. Anders kann ich mir es nicht vorstellen. Und für mich jetzt bedeutet Pro-PL gleich pro-Hamas zu sein und pro Russland.
So wie einmal Pro-D.Reich zu sein gleich war mit Pro-NSDAP zu sein. Und anti UdSSR.
Man ist/war entweder/oder.
Nur die Rumänen glaubten, gescheiter zu sein und die Seite zu wechseln. Und sich auf einmal als AntiNazi zu geben. Aber es half nicht die Scheinheiligkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:

sommersonne

Well-Known Member
Unglaublich. Der Mondelez-Konzern verkauft weiter seine Milka-Schokolade in Rußland und läßt sich nicht beirren. Umsatz in Rußland seit dem Krieg sogar gesteigert. Das ist schon seit längerem bekannt und es gab Proteste in vielen Ländern. Hier höre ich das erste Mal davon.
Schade das ich die Produkte von Mondelez sowieso nicht kaufe.
 

sommersonne

Well-Known Member
Meinst du, die russische Kampfkraft sinkt, wenn die Russen keine Milka mehr mampfen können?
Nein, das nicht, aber es gibt da auch Geld für Russland und ich finde es absolut unfair den anderen in der Branche gegenüber die sich an die Spielregeln halten. Mondelez würde nicht in den Ruin getrieben wenn sie sich aus Russland zurückziehen würden.
 

Alubehütet

Well-Known Member
Apple hat den Russen schon vor Jahren angesagt, daß sie gegebenenfalls auf diesen kleinen Markt auch schmerzfrei verzichten könnten. – Für China wird das leider nicht gelten, wenn wir uns mit ihnen mal überwerfen.
 

Bintje

Well-Known Member
Unglaublich. Der Mondelez-Konzern verkauft weiter seine Milka-Schokolade in Rußland und läßt sich nicht beirren.
Ritter Sport auch. Auf den Umsatz in RU wollen sie nicht verzichten, sagen aber, dass sie die entsprechenden Einnahmen spenden.

"Der Schokoladen-Hersteller aus dem baden-württembergischen Waldenbuch macht aus seinem Russland-Geschäft auch keinen Hehl: Man liefere weiter nach Russland, denn man sei der Ansicht, "dass eine Einstellung von Lieferungen für die Bevölkerung von Russland letztlich nicht diejenigen treffen würde, die für diesen verheerenden Krieg verantwortlich sind beziehungsweise ihn führen". Die Gewinne aus dem Russland-Geschäft spende man an Hilfsorganisationen."

Das ist schon länger bekannt.
Auch in anderen Branchen halten deutsche Hersteller es offenbar ähnlich, so die Ergebnisse einer SWR-Recherche von September.


ps Zu doof, jetzt muss ich mir den nächsten Porsche wohl aus dem Kopf schlagen ... dabei hätte ich ihn grad so günstig kriegen können o_O:p
 

Alubehütet

Well-Known Member
Wobei das aber auch nicht die wichtigen Sanktionen sind. Wichtig ist etwa, daß keine Ersatzteile mehr geliefert werden für russische Zivilflugzeuge, so daß sie einige stillegen und ausschlachten müssen.
 
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