Essener Tafel

Warum auch nicht? Ihnen stehen keine staatlichen Hilfen zu, wenn sie nicht 5 Jahre lang ununterbrochen sozialversicherungspflichtig in Deutschland gearbeitet haben.
 
Na dann hat die Bundesvorsitzende aber Glück das überall ehrenamtliche Mitarbeiter zuhauf darauf warten ihre Freizeit mit einer derart stressigen unbezahlten Arbeit zu verbringen.
Verurteilt ist ja schnell, helfen macht Arbeit.
Streichen wir das Wort 'Ehrenamt" und ersetzen es durch "Zwangs 1€ Jobber", dann kommen wir der Sache sehr viel näher. Wer Angst vor Sanktionen des Jobcenters hat, macht Tafeldienst.
 
Wenn er jetzt über seinen Rücktritt nachdenkt....gut.
Der tritt nicht zurück. Da würde sein künftiges Erscheinungsbikd unter Nährstoffmangel leiden. Wie sonst soll er seine Optik halten, wenn nicht durch die Extratüten, die er sich sicherlixh in 13 Jahren hat mitgehen lassen. Die Wurst wird er sich kampflos nicht vom Butterbrot nehem lassen. Und die Butter schnmal garnicht.
 
Wieso? Es werden doch haufenweise 1€ Jobber zu diesen Tafel Arbeiten verdonnert. Ganz ohne Ermessensgrundlage und ganz ohne Prüfung vorrangiger Maßnahmen.
Streichen wir das Wort 'Ehrenamt" und ersetzen es durch "Zwangs 1€ Jobber", dann kommen wir der Sache sehr viel näher. Wer Angst vor Sanktionen des Jobcenters hat, macht Tafeldienst.
Nicht alle werden vom Jobcenter dahin verdonnert. Meine Schwester hat bei der Tafel drei Jahre ehrenamtlich gearbeitet. Man hat ihr angeboten ein einwöchiges Seminar in Berlin zu besuchen. Sie bekäme anschließend monatlich knapp 250 Euro, sie hat es abgelehnt.
 
Nicht alle werden vom Jobcenter dahin verdonnert. Meine Schwester hat bei der Tafel drei Jahre ehrenamtlich gearbeitet. Man hat ihr angeboten ein einwöchiges Seminar in Berlin zu besuchen. Sie bekäme anschließend monatlich knapp 250 Euro, sie hat es abgelehnt.
Eine Bekannte hat 5 Jahre ehrenamtlich dort gearbeitet. Mit den Stories von ihr, könnte ich den Tafel Bestseller 2018 schreiben.

Angefangen bei nächtlichen Einsteckfahrten der Tafelspitze, bis hin zur Kelle in den Kannister in den Mund und dann in die Abfüllbehälter bis hin zum verschlossenen Extraschrank mit den Edelgütern für den Tafelspitz und der Klüngelung mit dem Jobcenter zur Lieferung von Frischfleisch (1€ Jobber) bis hin zu falsche Kisten beim Discounter gemopst zum Hausverbot. Und täglich grüßt das Gesundheitsamt.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Rassistisches Mäntelchen umgehängt". Das ist Beschönigung von Ausländerdiskriminierung un d erinnert mich an Pegida. Was die Essener Tafel macht, ist rassistisch.

Sie bestraft Gastarbeiter-Rentner für gierige und drängelige (vermeintliche) Syrer und (vermeintliche) Russlanddeutsche - wobei letztere ja noch nicht mal Ausländer sind. Sie ahndet nicht Fehlverhalten, sondern verhängt eine Kollektivstrafe.
Darauf können wir uns einigen: Sie handeln rassistisch. Ist so. Objektiv, faktisch.

Das Problem ist, sie empfinden das so, daß man ihnen Rassismus unterstellt. Und weisen das empört von sich, subjektiv mutmaßlich mit Recht. Wer über Jahre mit einem Viertel Kundschaft mit Migrationshintergrund zu tun hat, der wird wohl kaum Rassist sein.
 
Essen ist aber auch ein schwieriges Pflaster.

Sehr verkürzt, da so genau auch nicht verfolgt. Lasse mich gerne korrigieren, aber als Anstoß:

In Essen hatte man wohl versucht, seitens des CDU-OB, die Flüchtlinge gezählt vorwiegend in der Nordstadt anzusiedeln, die wohl auf der Kippe steht. (Zum Vergleich: In Duisburg hat man sich entschieden, D-Marxloh hat schon genug Probleme, die Flüchtlinge muten wir ihnen nicht auch noch zu.)

Ansage Demo des SPD-Ortsvereins: Mit dem tollen Slogan: „Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“ Schlug, ähnlich wie heute, hohe Wellen, vor allem parteiintern. Bis hin zur twitternden Mme. Kraft. Der SPD-Ortsvorsitzende Stephan Duda, der das ausgekaspert hat, war dabei seit Jahren in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe tätig und ist völlig unverdächtig, eine Parteikarierre anzustreben. Dem ging es wirklich um die Sache, seinen Stadtteil:

In Essen müssen neue Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Auf dem Papier existieren dafür rund 300 Standorte. Aber nur 15 werden diskutiert. Dann bleiben sieben übrig – und von denen liegen sechs im strukturschwachen Essener Norden. Wir reden hier über richtig große Flüchtlingsunterkünfte für insgesamt 2600 Menschen. Eine solche Ballung in einem sozial schwachen Gebiet finde ich absolut falsch.
​

Die Demo wurde dann abgeblasen, wie einige sagen: Auf Weisung der höheren SPD-Funktionäre. Gab jedenfalls so böses Blut: Ein Guido Heil, Bergmann, SPD, Vatta SPD, Oppa SPD, bestens vernetzt und verkumpelt, tritt aus aus der SPD und später ein in die AfD.

Das sind Wunden bis heute.

Wie weit da jetzt diese aktuelle Geschichte mit hineinspielt, keine Ahnung. Aber dürften einige Nerven blank liegen. Das sind ja noch intakte Strukturen da in der SPD; das ist ja wie ein Riesenzwist in der Familie. Während Helfer natürlich außen stehen und nur genervt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Top