Essen ist aber auch ein schwieriges Pflaster.
Sehr verkürzt, da so genau auch nicht verfolgt. Lasse mich gerne korrigieren, aber als Anstoß:
In Essen hatte man wohl versucht, seitens des CDU-OB, die Flüchtlinge gezählt vorwiegend in der Nordstadt anzusiedeln, die wohl auf der Kippe steht. (Zum Vergleich: In Duisburg hat man sich entschieden, D-Marxloh hat schon genug Probleme, die Flüchtlinge muten wir ihnen nicht auch noch zu.)
Ansage
Demo des SPD-Ortsvereins: Mit dem tollen Slogan: „Genug ist genug, Integration hat Grenzen, der Norden ist voll!“ Schlug, ähnlich wie heute, hohe Wellen, vor allem parteiintern. Bis hin zur twitternden Mme. Kraft. Der SPD-Ortsvorsitzende Stephan Duda, der das ausgekaspert hat, war dabei seit Jahren in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe tätig und ist völlig unverdächtig, eine Parteikarierre anzustreben. Dem ging es wirklich um die Sache,
seinen Stadtteil:
In Essen müssen neue Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Auf dem Papier existieren dafür rund 300 Standorte. Aber nur 15 werden diskutiert. Dann bleiben sieben übrig – und von denen liegen sechs im strukturschwachen Essener Norden. Wir reden hier über richtig große Flüchtlingsunterkünfte für insgesamt 2600 Menschen. Eine solche Ballung in einem sozial schwachen Gebiet finde ich absolut falsch.
Die Demo wurde dann abgeblasen, wie einige sagen: Auf Weisung der höheren SPD-Funktionäre. Gab jedenfalls so böses Blut: Ein Guido Heil, Bergmann, SPD, Vatta SPD, Oppa SPD, bestens vernetzt und verkumpelt, tritt aus aus der SPD und später ein in die AfD.
Das sind Wunden bis heute.
Wie weit da jetzt diese aktuelle Geschichte mit hineinspielt, keine Ahnung. Aber dürften einige Nerven blank liegen. Das sind ja noch intakte Strukturen da in der SPD; das ist ja wie ein Riesenzwist in der Familie. Während Helfer natürlich außen stehen und nur genervt sind.