Essener Tafel

Man sollte sich Medien immer anschauen, die hier verlinkt werden. Das es auch Deutsche mit diesem Verhalten gab, sagte der Leiter der Tafel in Wattenscheid ab 05:20 ungefähr und auch deren Umgang damit.

Zu den Gemeinnützigen Trägern und deren Gewinnmaximierung, gab es mal einen guten Artikel in der FAZ.

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...lichen-geschaefte-der-wohltaeter-1382329.html

Im Prinzip müssen sie nur wirtschaftlich denken und handeln, was soviel wie Kostendeckung bedeutet. Ihr Streben ist aber größtmöglichen monetären Profit zu erwirtschaften.
 
@eruvaer Wenn es bei der Tafel Jobs zu verteilen gibt, dann verfilzt das. Dann schustern die sich gegenseitig die Jobs zu. @Almancali hat uns ja berichtet, was an Tafeln auch so abgehen kann. Spielplatzreinigung, Schulen unter Anleitung sanieren, sowas wäre was.

Wir haben ausladende städtische Grünanlagen, die intensiv genutzt wurden und entsprechend verdreckt. Das hatten Arbeitslose bei uns in Gang gehalten. Schöner Job, frische Luft, Du siehst, was Du geschafft hast. Und kann bei Wetter auch schon mal hart sein. Stand bedrohlich auf der Kippe. :(
Dir ist aber schon klar, dass sanktionsbewehrte Ein - oder auch Nulleurojobs - 1. Zwangsarbeit gleichkommen und 2. reguläre Jobs (hier bei der Stadtreinigung) vernichten. Zudem findet sich 3. ganz schnell eine Hackordnung ein, die wie eine Extra-Bestrafung für die Arbeitslosen wirkt. (Weil ich mit 56 keine echte Arbeit mehr finde, werde ich auch noch bestraft, indem ich Hundehaufen untern den Sträuchern hervorkratzen muss).
 
@Almancali Das Jobcenter hatte mit dieser Aktion ja nur insofern zu tun, als daß die den Kram bislang bezahlt hatten (inzwischen sind andere Fördertöpfe aufgetan). Die da auf der Hardt aufräumen, das sind von Gesa-Streetworkern handverlesen aufgesammelte ... auch Ex-Junkies und Alkies. Eher weniger Rechtsanwälte; die müßten schon tief abgestiegen sein. Alles in Ordnung. :)

Ich verstehe ja dein Mißtrauen. Meine Tante hat das Jobcenter Solingen mal verdonnert zu einem Kurs „Bewebungsschreiben aufsetzten“. Sie war u.a. Doktorin der Biologie ... :confused:
Man glaubt gar nicht, welchen Erniedrigungen hochqualifizierte Russlanddeutsche ausgesetzt wurden/werden. Weil Deutschland ihre Hochschulabschlüsse nicht anerkennt, putzen sie bis zur Rente für Leihfirmen Klos, und die Rente ist dann nahe Null.
 
Ähm... @Alubehütet und auch @Almancali ....
Drogenmüll ist gefährlich! – Insbesondere Spritzen und Nadeln gehören weder in den Abfall noch in Papierkörbe.
Seite angeschaut von Cleen Street, zumindest fassen sie auf den Bildern Gegenstände die gefährlich sind nicht mit den Händen an, ich sehe da übrigens keine Handschuhe und einfache blaue Abfallsäckeo_O die sie entsprechend ihrer Tätigkeit schützen.

Hat Wuppertal nicht auch einen Drogenkonsumraum oder wurde der geschlossen. Ich bin übrigens der Meinung das es zu wenige gibt. Zumal man dort die entsprechen Vorschriften zum Entsorgen der Abfälle einhält und auch einige Süchtige für die Substitution gewinnen kann.
 
Die gibt es seit … weiß ich jetzt nicht, schon ziemlich lange. Gehe mal davon aus, daß Ex-Junkies wissen, wie gefährlich Fixerbesteck ist. Geh mal davon aus, daß die längst eine Welle gemacht hätten, wenn sie oder ihre Kollegen ungeschult mit sowas umgehen müßten. Daß dort kompetente Sozialarbeiter sind; ich kenne einen von denen, mich öfters mit ihm unterhalten. Unter Zwang wird dort niemand verdonnert; wie gesagt, macht keinen Sinn, zumal sich genügend finden, für die solch eine Maßnahme wirklich eine Hilfe sein kann. Und da wird keiner arbeiten, der nicht „clean“ ist, im Sinne von drogenfrei.
Geht's denn eigentlich noch? Ex-Junkie sein ist eine Qualifikation für den Umgang mit Gefahrgut? Wie bitte, und dann noch für 1.00 € pro Stunde minus Fahrgeld?
 
Ich kann aus meinem persönlichen Bekanntenkreis rein zufällig (!!!) nur Gutes berichten über ihre ein-Euro-Jobs.

Eine ältere Frau, auf die Rente zugehend, hatte einen Job in den letzten Jahren an einer integrativen Grundschule als fünftes Rad am Wagen. Lehrerin/Betreuerin waren wie im Schlüssel vorgesehen vorhanden; besagte Arbeitslose hat sich nur zusätzlich mit an die Tische gesetzt und den Kindern geholfen. Hat ihr selber sehr gut getan. Sie fand das spannend, mit Kindern, auch behinderten umzugehen; hatte ein soziales Umfeld usw. Nur daß sie die erste Zeit stets erkältet war, hat sie genervt.

Ein anderer wurde verdonnert, der Bahnhofsmission zu helfen. Omis Koffer zum Gleis rauftragen, Fremden den Bahnhof erklären, sowas. Kann ich nicht falsch finden.
Kindern geholfen, aha. Verantwortungsvolle Tätigkeit für ein Neuntel des Mindestlohns? Nicht zu fassen!
 
@Almancali Wundert mich, daß da jetzt erst einer drauf kommt.

Ist aber trotzdem falsch, da er sein Nehmer-Gen ausdrücklich auch auf die Rußlanddeutschen bezog.
 
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