Europawahl 2019

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Alubehütet, 14 März 2019.

  1. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Den Briten gönne ich ihren Farange.
    Mit ihm eiern sie noch in zwanzig Jahren auf dem Brexit rum, haben aber niemanden, der den Brexit verwaltet. Vielleicht hoffen sie auf externe US-amerikanische Berater. Aber die sind unter Trump auch rar geworden. Dems machen lieber Geschäfte mit Europa als gegen Europa, weil in Europa sowas wie Zahlungsmoral besteht.
    M.E. haben die Rechten total verkackt und schieben jetzt alles auf Klein-Österreich. Aber was soll man vom Klein-Geist auch in Sachen Wahlanalyse erwarten.
     
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  2. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    @Mendelssohn AKK schoß meiner Kenntnis nach namentlich gegen die JU und die Werte-Union (AK AfDler in der Union). Für die Jugend zu rechts.

    Zu kurz gesprungen. Man wird irgendwann der Union reinen Wein einschenken müssen: Die nächste Koalition ist Jamaika, oder Minderheitsregierung.
     
  3. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Soweit bin ich noch nicht.Gegen AKK schafft es womöglich ein Habeck.
     
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  4. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Oder eine Baerbock. Aber an eine Schwampel glaube ich auch nicht. Das hat Lindner damals schon nicht gemacht, und bei den jetzigen Größenverhältnissen würde er erst recht nicht mit den Grünen in die Kiste steigen.
     
  5. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Lindner hat sich der Schwampel einmal verweigert, und das mit guten, nachvollziehbaren Gründen, die ihm von seinen Wählern trotzdem abgestraft wurden. Die FDP ist keine Protest-, nicht einmal Oppositionspartei. Sie wird gewählt dafür, daß sie in der Regierung ist und die Interessen ihrer Klientel bedient. Er wird Federn lassen müssen in der Klimapolitik. Die FDP ist Regierungspartei, oder sie ist nicht. Bei den nächsten Koalitionsverhandlungen werden die GRÜNEN ungleich größeres Gewicht haben.

    Habeck als Kanzler, mit der CDU als Juniorpartner ... Ich sehe die Mehrheit nicht. F4F, Artikel 18, Rezo, das wird sich so schnell nicht wiederholen. Ein weiteres Berlin-Breitscheidplatz, und die Prioritäten liegen wieder ganz woanders. Aber davon ab, die CDU wäre damit bundesweit völlig überfordert. Wenn die Mehrheiten so sein sollten, dann grün-rot-rot.

    Die CSU unter einem grünen Kanzler? So weit sind sie noch lange nicht. Da sind noch viele Täler der Tränen zu durchlaufen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Mai 2019
  6. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Der jetzige Erfolg der GRÜNEN ist der einer glücklichen Fügung. Greta, Voss, Rezo. So, wie Stuttgart 21 Kretschmann ins Amt gespült hat. Die Zeiten stabiler Wahlergebnisse sind vorbei. Die Menschen entscheiden von Wahl zu Wahl, mitunter erst eine Woche vorher, oder noch weniger. Keiner von uns weiß, was Thema der nächsten BTW wird, und wer dann vorne liegt.
     
  7. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Das Klimathema bleibt. Die Grünen besetzen es und die Kinderlein glauben, dass alle außer den Grünen ihnen ans Leben wollen, weil sie von der CO2-Wirtschaft gekauft seien. Das wird den Grünen solange schöne Wahlergebnisse bescheren, bis sie dann mal wieder auf Bundesebene in Regierungsverantwortung landen und die Kinderlein feststellen, dass auch am Tag nach der Wahl des Kanzlers/ der Kanzlerin noch Verbrennungsmotoren durch die Gegend tuckern.
     
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  8. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Das Problem der Grünen in Regierungsverantwortung sehe ich auch, von wegen Kosovo-Krieg schärfer als @EnRetard. Aber auch die Chance, die Pflicht, daß Habeck mehr liefern wird (müssen) als Fischer/Trittin. F4F ist eine neue Generation. Die sind nicht aufgewachsen mit den GRÜNEN. Das ist nicht ihr Generationen-Ding. Wenn die GRÜNEN nicht liefern, sind sie weg.

    Braunkohle-Ausstieg weit vor 2038. Ich traue der Merkel fast die Tückichkeit zu, das absichtlich so weit als möglich nach hinten terminiert zu haben, damit die GRÜNEN Spielraum nach vorne haben ;)
     
  9. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Ich auch ;)

    Zu AKK die hat sich da wohl gestern selbst zerlegt?

    Link

    Es gibt auf jeden Fall ziemlich heftige Kritik daran, guter Kommentar des Spiegel.
     
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  10. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Ja schöne Diskussion, was mich aber stört warum das immer nur im Osten festgemacht werden soll. Das gibt es im Westen auch.
    Um mal ein Beispiel zu nennen, hier gibt es Orte in denen der Busverkehr nur auf telefonische Bestellung funktioniert, aber nur mit Festnetz, da es dort kein Internet und damit auch kein Handynetz gibt. Nach dem Fall der Mauer sind ganze Regionen im Osten (Zonengrenze) durch Abwanderung, Schließung von militärischen Stützpunkten und fallende Anbindung an den ÖPNV vom aussterben bedroht.

    Und auch die wählen die AfD zweistellig, wobei auch andere mit besser Infrastruktur das auch tun. Wenn du heute ein direkte Anbindung an die Autobahn hast und im erweiterten Speckgürtel ansässig bist, schlägt der Boom bei den Mieten zu Buche und das rechte Gedankengut war auch nie weg.

    Nach dem Fall der Mauer hätten sich eben die westlichen Politikgrößen, ansässig auf Posten in den Ländern der ehemaligen DDR besser und das rechte Gedankengut kümmern müssen. Denn auch deren Agitation hat Abwanderung bewirkt.
     
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