Flüchtlingskrise

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von nordish 2.0, 28 August 2015.

  1. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Solche Unterstellungen solltest du besser sachlich begründen können.

    Meine Aussage war:

    Das ist klagen auf hohem Niveau, Deutschland ist für Flüchtlinge ein Schlaraffenland, hier kriegt man einfach so vom Staat Geld und Unterkunft, sowas gibts nirgendwo sonst, deshalb geben auch soviele als Zielland Germany an.

    Wenn du damit nicht einverstanden bist, nenne andere Motivationen für Flüchtlinge sich extra auf diesen langen Weg zu machen, nur um dann in Deutschland anzukommen.


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  2. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Ich kenne mich etwas aus, weil meine Tochter in Köln etwa 5 mal umgezogen ist. Von der letzten Wohnung warten wir, also ich, immer noch auf die Kaution. Angeblich müsste der Keller, der zu der Wohnung gehörte, grundrenoviert werden. Nur war der bei Einzug gar nicht nutzbar. Also die Kaution von 3 Monatsmieten musst du auch noch draufrechnen. Irgendetwas hängen sie dir immer an. Und aus diesen Gründen suchen sich die Vermieter ihre Mieter entsprechend aus. Ein solventes russisch-arabisches Schwulenpaar ist den Vermieter lieber als ein deutscher oder türkischer Familienvater im öffentlichen Dienst mit 2,3 netto und einem Dispo von 2000.
    Anerkannte Flüchtlinge können auf Wohnungs- und Arbeitssuche gehen. Solange die Arbeit den Lebensunterhalt noch nicht hergibt, wird die Miete von der Stadt bezahlt. Sie stellen kein besonderes finanzielles Risiko da. Bei Familien weiß der Vermieter nie, ob es nicht auf Grund anderer Prioritäten zu Zahlungsverzug kommt. Viele Vermieter geben nur an Familien mit Doppeleinkommen ab. Und die bauen dann lieber für 250-300 t irgendwo im Neubaugebiet und zahlen das dann 20 Jahre ab. Familien, die sich kein Wohnungseigentum leisten können, werden auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert, unabhängig von ihrer Nation.
     
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  3. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    So betrachtet ist Deutschland nicht nur für Flüchtlinge ein Schlaraffenland, sondern auch für sämtliche Deutsche, die staatliche Leistungen beziehen. Vor 20 Jahren bekam die polnische Mutter von noch 14 lebenden Kindern umgerechnet ca. 85 DM Rente monatlich (Kaufkraft vielleich bei 300-400 DM im Vergleich), heute vielleicht 200 Euro. In Bangladesh vermutlich noch nicht mal das.
    Außerdem soll es auch noch Flüchtlinge geben, die vor den Kriegsgräueln flüchten und gar nicht auf ein Schlaraffenland hoffen, sondern einfach nur davon kommen wollen. Dass es in Merkel-Deutschland sicherer ist als in Orban-Ungarn, sollte uns ein Ansporn sein und nicht als Makel empfunden werden.
     
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  4. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Wenn du einen Tipp für meinen Kumpel aus DO-Marten hast, her damit.
     
  5. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Soll sich mal in Wuppertal umgucken, oder gar Leverkusen. Bedeutende Ecke näher. Dortmund-Köln ist schon krass weit, täglich.
     
  6. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Meine Tochter wohnt jetzt in Solingen (in einer Straße mit mindestens 50% Migrationshintergrund). Zwei Stunden mit dem Rad zum Aachener Weiher, mit der Bahn entsprechend schneller, 30 Min oder so. Ansonsten wäre vielleicht Junkersdorf eine Möglichkeit. Zwischen dem alten Dorf und dem sozialen Hochhausbau, gibt es ein großes Neubaugebiet mit Mehrparteienhäusern zum recht ordentlichen Preis, weil im Hintergrund eben der Sozialbau steht. Und ganz schön im Grünen.
     
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  7. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Vorsicht. Der einzige Stadtteil mit Autobahnanschluß ist Aufderhöhe. Ansonsten gurkst Du eine halbe Stunde und locker mehr bis zur Autobahn und bist dann ja noch lange nicht in Köln. Für Zug ist SG-Ohligs die Pole-Position, hat aber einen guten Zubringer (alle 20 min) von Schaberg und Mitte.

    Remscheid liegt sowohl an Autobahn- wie Bahnlinie.
     
  8. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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    Meine Tochter wohnt unweit der Handballhalle. Links den Berg noch weiter rauf, kommst du zu Markt und Kirche. Berg runter ist ein Park mit Sportplätzen. Zur Arbeit wird sie wohl mit dem Auto fahren. Sie fängt erst im August an. Jedenfalls wohnt sie schön und nur halb so teuer wie in Köln oder in den letzten 1,5 Jahren in Stuttgart. Gegenüber Stuttgart ist Köln ein El Dorado. Stuttgart ist gewiss keine Ankunftsstadt für Füchtlinge - im Unterschied zu Köln, Dortmund, Solingen oder Wuppertal.
     
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  9. Mendelssohn
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    Mendelssohn Well-Known Member

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