G20..

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von univers, 7 Juli 2017.

  1. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Mit den Grünen war es bei mir vorbei, als der Steineschmeißer aus einer Pazifistischen Partei eine Kriegspartei gemacht hat, und die Partei das mit sich hat machen lassen.
     
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  2. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Das ist so krass, was hier in diesem Land abgeht.
    Das ist alles gelogen. Alles. Von vorne bis hinten.
    Die deutsche Lügenpresse erlebt gerade ihren Mega-GAU. Und wir haben einen neuen Stern am Himmel: buzzfeed. Die haben einfach mal verbindlich nachgefragt. Und es ist nichts dran. Gar nichts.

    Es gibt zwei schwerverletzte Polizisten. Zwei.

    Von 476 als verletzt gemeldeten Polizisten ... auch schon falsch. Die sind verletzt oder krank gemeldet. Die klappen zusammen: Kreislaufzusammenbruch nach 20 Stunden Einsatz. Oder schlicht dehydriert. Schleppen bei Sommersonne 20kg Ausrüstung und schwere Uniform mit sich rum und vergessen zu trinken. Die gehen mit in die Statistik ein. Das sind dann alles „Verletzte“.

    Von diesen 476 Polizisten haben sich insgesamt 21 auch für den nächsten Tag und länger krank schreiben lassen. EINUNZWANZIG! („Ich glaub, ich muß zum Arzt.“ – „Was fehlt dir?“ – „Urlaubstage.“) So Dehydrierte hat man halt nach Hause geschickt: Machma für heute Feierabend, aber am nächsten Tag waren sie wieder einsatzbereit, haben sie wieder losgeknüppelt.

    Ich hab's von Fefe, der verlinkt auf https://www.buzzfeed.com/marcusengert/bei-g20-protesten-weniger-polizisten-verletzt-als-gemeldet.
     
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  3. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Meine Quelle war keine Presse sondern ein THWler vor Ort, der die beiden allerdings auch nur indirekt über Kollegen mitbekommen hatte. Nix Presse jedenfalls.
     
  4. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Du hast erzählt, daß Du dich mit ihm über drei Stunden unterhalten hast :)

    Aber uns nicht arg viel teilhaben lassen :(
     
  5. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Zum Schanzenviertel befragt die taz einen Augenzeugen:

    Am Anfang war es so, dass ein sehr gut organisierter schwarzer Block von etwa 200 Personen die Polizei angegriffen hat, in einer Massivität, wie ich sie in Hamburg bisher nicht erlebt habe. Die Polizei wurde mehrmals massiv zurückgeschlagen. Aber als sie sich zurückgezogen haben, hat der allergrößte Teil der Leute, die sich daran beteiligt hatten, das Weite gesucht. Auch zu diesem Zeitpunkt gab es schon Zerstörung: Pflastersteine und Straßenschilder waren herausgerissen worden, zum Werfen und zum Barrikadenbau. Aber es war kein einziger Laden angegriffen worden.

    Dann kamen die ganzen Gaffer, die eh schon zu Tausenden im Viertel waren. Und dann, in diesem Windschatten, kamen die Kids. Dann ging es los mit den Plünderungen, der Randale. Viele migrantische Kids, die Bilder haben mich erinnert an die von den Aufständen in den Banlieues von Paris oder den Riots von London 2011. Das ist etwas, das man sich mal anschauen sollte: Was da für ein Gewaltpotenzial ist, für eine Wut, die man auch mal erkennen muss.

    Definitiv war da eine große Wut auf die Polizei, man hatte das Gefühl, da schlägt sich eine Ohnmacht Bahn. Dann auch die Gier nach Exzess, nach Grenzüberschreitung, nach Spektakel. Und, ganz stark, nach Selbstproduktion: Man kann ja kaum dämlicher sein, als unvermummt Steine auf die Polizei zu werfen, sich dabei von seinen Freunden filmen zu lassen und sich direkt danach am Straßenrand die Videos anzuschauen, ob die auch gut geworden sind. Das habe ich dort gesehen. Auch, wie Leute sich gegenseitig auf die Schnauze gehauen haben.


    [...]

    Ich kann auf jeden Fall nicht bestätigen, dass es einen organisierten Hinterhalt gab und die Polizei um ihr Leben fürchten musste. Ich glaube, die Polizei war geschockt und eingeschüchtert von der sehr massiven und entschlossenen Gegenwehr, die sie am Anfang abbekommen hat. Aber wie gesagt, diese Leute waren dann weg, und dann hätten sie sehr wohl in das Viertel reingehen können, so wie sie es sonst bei den Schanzenfesten auch machen.

    http://www.taz.de/Anwohner-ueber-G20-Krawalle/!5426652/
     
  6. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Es war sogar noch etwas länger..
    Aber alles was er zur G20-Eskalation erzählte war ebenso chaotisch wie es wohl vor Ort gewesen sein muss.
    Das was mir am konkretesten schien war eben das mit den beiden Polizisten. Von dem der eine mit Eisenstangen noch am Boden liegend geschlagen wurde.
    Aber auch hierzu waren die Einschätzungen der Verletzungen nur die von Ersthelfern nicht endgültige Diagnosen. Deswegen würde mich da eine konkrete Auflistung mal interessieren, um zu erfahren dass aus den beiden wurde.
    Wir haben uns aber über vieles unterhalten. Der Herr war so geschwätzig wie ich es schriftlich bin ;)
    Haben diverse Möglichkeiten des freiwilligen reinigingsarmen Ablebens durch, festgestellt, dass wir beide die gleichen gut geeigneten Orte für sprunghafte kennen, über unschöne Unfälle im Bekanntenkreis (bzw die Rettungsaktionen dazu), sehr ausschweifend über Rettungsgassen, Gaffer und den Hund seiner Exfreundin zu dem er grade unterwegs war, da sie einen längeren Bergsteigeurlaub in Afrika mit ihrem und Bruder hatte...was man sich sonst so erzählt als völlig fremde, die nicht einmal Namen austauschen...
    Neben seiner Arbeitskleidung und der passenden Tasche, hatte der noch einen Rucksack mit Ausrüstung und zwei Trolley mit Flohmarktgut dabei.

    Jetzt bereust es gefragt zu haben oder?
    :D

    *edit:
    Ach und über Greenfield in London auch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Juli 2017
  7. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Keine Ahnung, ob das stimmt, die taz hat es bislang als Einziges, scheint mehr ein Stimmungsbild bei der SPD zu sein:



    Klare Kante gegen die Rote Flora

    Viele Jahre hat Hamburgs Senat die Rote Flora geduldet. Nach G20 ist es damit vorbei. Auch eine gewaltsame Räumung nimmt die SPD in Kauf.


    HAMBURG taz | Die Reaktion verriet viel. Fast überschwänglich begrüßte SPD-Fraktionschef Andreas Dressel den von der konkurrierenden CDU vorgelegten Aktionsplan gegen Linksextremismus. Ein Plan, der einen Schwerpunkt hat: Die schnelle Räumung des linksautonomen Kulturzentrums Rote Flora.

    Mehr als ein Vierteljahrhundert hat die SPD die Rote Flora geduldet und ihren Fortbestand gesichert, um – wie auch bei der Hafenstraße – die linksradikale Szene der Stadt zu befrieden und auch ein wenig besser zu kontrollieren. „Eine Stadt wie Hamburg muss ein Projekt wie die Rote Flora aushalten“, fand auch Bürgermeister Olaf Scholz mal.

    Doch nach den G20-Krawallen ist es mit dem Aushalten vorbei. Geschockt von dem Ausmaß linksautonomer Militanz während des G20-Gipfels rückten linke und rechte Sozis in Hamburg zu einem geschlossenen Block zusammen. Die Rote Flora und ihre Sprecher, Andreas Beuth und Andreas Blechschmidt, hätten das Spektrum nach Hamburg mobilisiert, das für die Krawalle hauptverantwortlich sei. Sie hätte die Logistik gestellt, Militanz lange gebilligt und dann – selbst überrascht vom Ausmaß linksautonomer Gewalt – mit alldem nichts mehr zu tun haben wollen, lautet die sozialdemokratische Analyse. „Da wurden mehrere rote Linien überschritten“, sagt ein SPD-Bürgerschaftsabgeordneter.

    http://www.taz.de/Autonomenzentrum-in-Hamburg/!5427194/
     
  8. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Öhauerhauerha.

    Nun wird klar, dass sich tatsächlich Neonazis unter die hauptsächlich eher linken Demonstranten gemischt haben.

    Thüringen24 liegen exklusiv zwei Bestätigungen von rechtsextremen Gruppen vor, dass ihre Mitglieder sich an den Anti-G20-Protesten beteiligt und zum Teil auch Sympathien für die gewalttätigen Ausschreitungen haben.

    Laut dem rechtsextremen „Antikapitalistischen Kollektiv" (AKK) hätten „mehrere Gruppen" an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg teilgenommen. Beim AKK handelt es sich laut dem baden-württembergischen Verfassungsschutz um ein Bündnis, „welches ein Sammelbecken für verschiedenste rechtsextremistische Gruppierungen und Einzelpersonen ist".

    [...]

    Wie viele Mitglieder dieser rechten Gruppierung bei den Protesten und Krawallen in Hamburg am Rande des G20-Gipfels dabei waren, ist unklar. Jedoch berichtet ein Journalist im Interview mit dem SWR, dass er „mehr als 70 Mitglieder von rechtsradikalen Organisationen zweifelsfrei identifizieren" konnte. Auch die Hamburger Morgenpost berichtete von rechten Parolen aus Reihen der Randalierer. Das Bündnis hat laut dem Verfassungsschutzbericht von 2016 Ableger in Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

    Ähnlich wie das „Antikapitalistische Kollektiv" hatte auch die Jugendorganisation der NPD, die „Jungen Nationaldemokraten" (JN), zum Protest gegen den G20-Gipfel aufgerufen. Ein Video zeigt etwa, wie Mitglieder der JN teils vermummt ein Anti-G20-Banner an einer Autobahn anbringen. Zwar bestätigt die JN die Teilnahme an den Protesten, will aber nicht verraten, an welchen Aktionen und Demonstrationen ihre Mitglieder genau teilnahmen.„Aufgrund der derzeitigen Ermittlungen und der massiven Hetze gegen unsere Bewegung, können wir keine detaillierten Informationen zum Ablauf der Proteste und unserer Beteiligung geben. Die Gemengelage lässt es einfach nicht zu, dass wir Aktionen offenlegen können", schreibt die JN auf Anfrage von Thüringen24.

    https://www.thueringen24.de/welt/ar...azis-geben-Teilnahme-an-G20-Protesten-zu.html



    Sie verlinken unter anderem auch

    Journalist: Rechtsradikale unter Randalierern

    Unter den Randalierern beim G20-Gipfel in Hamburg seien auch etliche Mitglieder der rechtsradikalen Szene gewesen. Das sagt Andreas Scheffel, Video- und Fotojournalist, im Interview. Er selbst habe mehr als 70 von ihnen zweifelsfrei identifizieren können.

    Bereits in der vergangenen Woche kursierte die Meldung, dass sich auch Rechtsradikale und Hooligans unter den Randalierern bei den G20-Protesten befunden haben sollen. Im SWR-Interview bestätigt der Video- und Fotojournalist Andreas Scheffel aus Göppingen jetzt diese Angaben. Er selbst habe unter den Demonstrierenden zweifelsfrei Rechtsradikale identifizieren können.

    Wie haben Sie festgestellt, dass es sich bei einigen Randalierern um Mitglieder aus der rechtsradikalen Szene handelte?

    Die Personen konnte ich anhand von eigenen Daten identifizieren, die mir durch meine langjährige Arbeit zur Verfügung stehen. Aus dem Bereich der Demonstrationen oder anderen Veranstaltungen, bei denen ich immer wieder zugegen bin.

    Aber diese Personen tragen doch nicht offen irgendwelche rechtsradikalen Zeichen, oder?

    Nein, die vermummen sich, sind schwarz gekleidet. Mir sind sie aufgefallen und ich konnte sie über ihre Artikulation, wie sie sich gegeben haben, wie sie gesprochen haben, zuordnen. Ich konnte dann auch verschiedene Leute an Gesichtern erkennen.

    Sie recherchieren schon länger in der rechten Szene, kennen viele der Protagonisten. Waren das in Hamburg irgendwelche Mitläufer oder waren da bekannte Gesichter dabei?

    Es waren bekannte Gesichter aus der Szene darunter - aber als Foto- und Video-Journalist muss ich natürlich auch deren Persönlichkeitsrecht wahren. Es waren, so viel kann ich sagen, Personenkreise aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, aus Sachsen und aus Hessen in Hamburg.

    https://www.swr.de/swraktuell/prote...d=396/did=19916574/nid=396/1efq4t8/index.html

    Und tatsächlich waren sie mit unter denen, die Samstagnacht das Schanzenviertel aufgemischt haben, will jedenfalls die MoPo wissen:

    In Hamburg soll sich nachmittags ein gutes Dutzend Rechter am Hauptbahnhof getroffen haben. Am späten Abend soll sich die Gruppe dann bei den Krawallen auf dem Schulterblatt und dem Neuen Pferdemarkt unter die Randalierer gemischt haben. Sicher ist: Ein MOPO-Reporter wurde dort mit rechten Parolen angesprochen, die Rechten warfen dann Flaschen auf Polizisten.

    Zur direkten Konfrontation kam es offenbar in der Nacht zu Sonntag, als Rechtsextreme an der Hafenstraße eine Gruppe Autonomer angegriffen haben sollen.

    Nach Angaben des Ermittlungsausschusses seien einige Rechte festgenommen und in die Gefangenensammelstelle in Neuland gebracht worden.

    http://www.mopo.de/hamburg/g20/bei-krawallen-in-der-schanze-auch-rechte-randalierten-mit-27941982



     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juli 2017
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  9. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Und nicht nur Nazis.

    Der Anwalt des Angeklagten, Lino Peters, schilderte der taz, er habe den Zeugen gefragt, wo dieser bei der „Welcome to Hell“-Demo eingesetzt gewesen sei. „Als ziviler Tatbeobachter, in der Demo-Gruppe drin, im Bereich der vermummten Personen“, habe der Polizist geantwortet. „Und was hatten Sie an?“, habe Peters gefragt. „Ein Tuch, das ich bis unter die Nase hochgezogen hatte, und ansonsten dunkle Kleidung“, habe die Antwort gelautet.

    Der Polizist habe außerdem erklärt, dass er und drei weitere Kollegen sich extra umgezogen hatten – von bürgerlicher Kleidung zum Black-Block-Dress wechselten – ehe sie sich vermummt in den schwarzen Block einreihten
    .

    Sächsische Polizei :D
    Waren da überhaupt Linksautonome? o_O
     
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  10. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Ja.....!