Alubehütet
Well-Known Member
@NeoAslan+ Ich gebe zu, mir ist das auch erst die letzten Jahre aufgefallen.
Man kann ziemlich viel machen, und deutsche Journalisten sehen das sehr distanziert, differenziert, sehen sich auch die andere Seite an ... Militärdiktatur, Folter in Polizeigefängnis den, vieles geht.
Deutsche Medien sind nicht gerecht.
Was nicht geht: Journalisten bedrängen.
In Deutschland hatten wir den Fall, daß ein Internetportal plattgemacht werden sollte mit brachialsten Anklagen, nämlich netzpolitik.org, und die etablierten Journalisten entschieden sich, die als ihresgleichen anzuerkennen und den Vorgang zu skandalisieren, und dann war das vom Tisch.
Was gar nicht geht: Deutsche Journalisten bedrängen.
Wenn die Türkei den Springer-Journalisten Deniz Yücel, der eine Vergangenheit und genügend Rückhalt auch noch hat in der linksalternativen Szene, über ein Jahr einsperrt, lange Monate davon auch noch in Isolationshaft, was auch ist: Folterhaft, und am Ende stellt sich heraus: An den Vorwürfen ist überhaupt nichts dran. Gar nichts.
Und wenn dann türkische Klatschblätter mit der Titelschlagzeile ihre Leser dazu aufrufen, den (gar nicht mehr amtierenden) Springer-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann zu stalken in seinem jährlichen Türkei-Urlaub (der ist ein Türkeifreund), dazu seine aktuellen Hotel-Adressen herausgeben –
In der deutschen veröffentlichten Meinung hat die Türkei auf Jahre hinaus verschissen. Wird immer nur ungünstig und mißgünstig interpretiert werden. Mit „Deutschland“, unserer Regierung, hat das schon mal gar nichts zu tun. Die Springer-Medien sind prinzipiell türkeifreundlich. Sie werden jeden Türken fertig machen, Özil weiß das, so lange Erdogan an der Macht ist.
Man kann ziemlich viel machen, und deutsche Journalisten sehen das sehr distanziert, differenziert, sehen sich auch die andere Seite an ... Militärdiktatur, Folter in Polizeigefängnis den, vieles geht.
Deutsche Medien sind nicht gerecht.
Was nicht geht: Journalisten bedrängen.
In Deutschland hatten wir den Fall, daß ein Internetportal plattgemacht werden sollte mit brachialsten Anklagen, nämlich netzpolitik.org, und die etablierten Journalisten entschieden sich, die als ihresgleichen anzuerkennen und den Vorgang zu skandalisieren, und dann war das vom Tisch.
Was gar nicht geht: Deutsche Journalisten bedrängen.
Wenn die Türkei den Springer-Journalisten Deniz Yücel, der eine Vergangenheit und genügend Rückhalt auch noch hat in der linksalternativen Szene, über ein Jahr einsperrt, lange Monate davon auch noch in Isolationshaft, was auch ist: Folterhaft, und am Ende stellt sich heraus: An den Vorwürfen ist überhaupt nichts dran. Gar nichts.
Und wenn dann türkische Klatschblätter mit der Titelschlagzeile ihre Leser dazu aufrufen, den (gar nicht mehr amtierenden) Springer-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann zu stalken in seinem jährlichen Türkei-Urlaub (der ist ein Türkeifreund), dazu seine aktuellen Hotel-Adressen herausgeben –
In der deutschen veröffentlichten Meinung hat die Türkei auf Jahre hinaus verschissen. Wird immer nur ungünstig und mißgünstig interpretiert werden. Mit „Deutschland“, unserer Regierung, hat das schon mal gar nichts zu tun. Die Springer-Medien sind prinzipiell türkeifreundlich. Sie werden jeden Türken fertig machen, Özil weiß das, so lange Erdogan an der Macht ist.
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