Kampf gegen den IS-Terror

eruvaer

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7 April 2014
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Liebe.
Möglich wäre trotzdem, daß sie vorher Geld für ihre Familien erhalten haben. Und dann sind sie natürlich in Zugzwang.
das gibt es in einer Serie (ich sag mal nicht welche *spoiler*) in der ein Killer totdkranke Menschen benutzt um seine Auftragsmorde auszuführen. dafür bekommen deren Angehörige dann sehr viel Geld, sodass für sie gesorgt ist.

aber wenn man erstmal ein manipulierbares Wesen gefunden hat, dann ist es glaub ich gar nicht so schwer mit einer kleinen sadistischen Ader diesen klar zu machen, dass ihnen viel schlimmeres blüht, wenn sie nicht freudig ins Jenseits hopsen und andere dabei mitnehmen.
hatte mir mal dieses Video angeguckt von den toastbrotigen Deutschen, die beim IS mitspielen wollten, der berichtete von Folterungen im Nebenzimmer und Entsorgen der Leiche in deren LebensRaum...hatten sie sich anders vorgestellt ihren Urlaub an der Front, aber zeigt ganz wunderbar wie dämlich manche Menschen sind...
 

beren

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29 März 2015
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Also die Frage ist doch, ob das Paradies lockt oder ob die Attentäter mehr Angst vor einer Enthauptung, vor lebenslangem Knast oder vor einem ganz schnellen Tod haben. Und dann müssen wir uns fragen, wer deren Gehirnwäsche durchführt und wie sie das machen. Mich würde nicht wundern, wenn z. B. mit Elektroschocks gearbeitet würde. Also Einpeitschen reicht nicht, um sich und andere in die Luft zu sprengen.
Ich habe mal gehört, daß palästinensiche Familien Geld für Märtyrerkinder erhalten haben. Aber diese Option fällt irgendwie weg, wenn es sich um europäische Terroristen handelt. Da wurde keiner von seiner Familie verkauft. Möglich wäre trotzdem, daß sie vorher Geld für ihre Familien erhalten haben. Und dann sind sie natürlich in Zugzwang.


Es gibt einen Film, was ich vor langer Zeit mal gesehen habe. Da ging es um solche Attentäter und wie sie dazu kommen so was zu machen. Hatte glaub nichts mit 9/11 zu tun. Kann mich leider nicht mehr an den Titel erinnern. War aber ein schöner Film, das weiß ich. Keine Doku.

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Msane

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25 März 2010
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Also die Frage ist doch, ob das Paradies lockt oder ob die Attentäter mehr Angst vor einer Enthauptung, vor lebenslangem Knast oder vor einem ganz schnellen Tod haben. Und dann müssen wir uns fragen, wer deren Gehirnwäsche durchführt und wie sie das machen. Mich würde nicht wundern, wenn z. B. mit Elektroschocks gearbeitet würde. Also Einpeitschen reicht nicht, um sich und andere in die Luft zu sprengen.
Ich habe mal gehört, daß palästinensiche Familien Geld für Märtyrerkinder erhalten haben. Aber diese Option fällt irgendwie weg, wenn es sich um europäische Terroristen handelt. Da wurde keiner von seiner Familie verkauft. Möglich wäre trotzdem, daß sie vorher Geld für ihre Familien erhalten haben. Und dann sind sie natürlich in Zugzwang.

Die melden sich extra dafür, beim IS wird auch nicht Jeder Selbstmordattentäter der will, die loten da ganz genau aus wer sich wirklich dafür eignet, die Wartelisten mit Kandidaten sind sehr lang und nur ganz wenige werden dann wirklich ausgewählt einen Anschlag zu verüben.
Diese Menschen leben in einer anderen Welt, nach deren Verständnis ist es ein Glücksfall wenn sie ein Attentat verüben dürfen denn das bedeutet für sie das sie sofort ins Paradies kommen.


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Mendelssohn

Well-Known Member
17 Januar 2016
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Die melden sich extra dafür, beim IS wird auch nicht Jeder Selbstmordattentäter der will, die loten da ganz genau aus wer sich wirklich dafür eignet, die Wartelisten mit Kandidaten sind sehr lang und nur ganz wenige werden dann wirklich ausgewählt einen Anschlag zu verüben.
Diese Menschen leben in einer anderen Welt, nach deren Verständnis ist es ein Glücksfall wenn sie ein Attentat verüben dürfen denn das bedeutet für sie das sie sofort ins Paradies kommen.


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Der in Belgien gefaßte und an Frankreich überstellte Attentäter von Paris hat ja angekündigt mit den Behörden zu kooperieren. Er gilt als der Koordinator der Paris-Attentate und die Frage ist ja eigentlich, warum er überlebt hat. Hat er im letzten Moment davor zurückgeschreckt, sich entweder nicht in die Luft zu jagen oder von der Polizei heldenhaft erschießen zu lassen? Hat er am Ende seinen Auftrag nicht ganz ausgeführt und sich selbst als Zeugen übrig gelassen? Hat er sich nicht nur vor der Polizei, sondern auch vor dem IS versteckt?
Kooperation heißt vor allem, darüber Auskunft zu geben, wie und wo er rekrutiert wurde. Und er wird auch sagen, ob ans Paradies glaubt bzw. geglaubt hat oder ob es um die Idee ging, mit dem Islam gegen den Hightech-Westen aufzurüsten und anerkannte Großmacht, wenigstens Mittelmacht, zu werden. Also ging es Macht, Einfluß und Geld oder ging es um Jungfrauen? Mir kann kein Mensch erzählen, daß ein IS-Terrorist, der in Belgien, Frankreich oder im Sauerland aufwuchs, für das Paradies in den Krieg zieht und sich deshalb auf die Liste setzen läßt. Mädchen gibt es in Belgien, Frankreich und im Sauerland genug, und zwar deshalb, weil sie in einem liberalen Klima aufwachsen, sich verlieben und dann auch entsprechend ihres Alters lieben, wenn alles normal läuft. Also ein europäischer Gotteskrieger muß nicht ins Paradies, denn er hat es hier. Hier ist er frei. Ein europäischer Gotteskrieger ist eher faschistisch gesonnen als religiös motiviert. Der IS ist eine Erscheinung der Moderne und nicht des Mittelalters.
 

Junimond

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22 Januar 2016
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naja es ist (find ich) eben spannend so hautnah mitzuerleben wie jemand etwas völlig neues (an sich) erlebt und erfährt, wie derjenige darauf reagiert und damit umgeht und sich darin auslebt.
diese Faszination geht dann allerdings relativ schnell verloren, weil es sich auf das "normale" einpendelt.
ab dann wirds mit einer Jungfrau "langweilig", weil derjenige nix neues ausser von einem selbst dazulernt...wenn man nicht nen Glücksgriff getan hat und ein experimentierfreudiges Exemplar, das vor Kreativität, Phantasie und Neugierde nur so strotzt...dann wirds Zeit für Schach....

ganz viel auaaaaaa.........sonst ist aber alles ok bei dir, stimmmts?!
 

beren

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29 März 2015
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https://www.tagesschau.de/ausland/kurden-irak-hinrichtungen-101.html

Wer meinte letztens, die Kurden sind nicht so schlimm wie der IS?

Massenhinrichtungen können beide, wie es aussieht.

Nach Recherchen von Human Rights Watch sollen kurdische Sicherheitskräfte im vergangenen Sommer Hunderte "IS"-Kämpfer ermordet haben. Die Führung der Autonomieregion bestreitet die Vorwürfe.

Vielleicht ist ja die Operation mit der Olive im Namen deshalb...

 

eruvaer

Well-Known Member
7 April 2014
19.791
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Liebe.
https://www.tagesschau.de/ausland/kurden-irak-hinrichtungen-101.html

Wer meinte letztens, die Kurden sind nicht so schlimm wie der IS?

Massenhinrichtungen können beide, wie es aussieht.

Nach Recherchen von Human Rights Watch sollen kurdische Sicherheitskräfte im vergangenen Sommer Hunderte "IS"-Kämpfer ermordet haben. Die Führung der Autonomieregion bestreitet die Vorwürfe.

Vielleicht ist ja die Operation mit der Olive im Namen deshalb...
Olala in den Kommentaren ist eine leichte Tendenz zur Wut erkennbar...