Militärputsch?

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Lumiukko, 15 Juli 2016.

  1. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    So weit ich weiß, ist das wahrscheinlich der Fall. Der Gülen-Iman, der ganz zentral bei den Putschisten war, scheint in Ulm aufgetaucht gewesen zu sein, und andere mehr.

    Da machst Du jetzt ein Faß auf … Für mich sind Schweine, die wieder die Militärdiktatur errichten wollen, die gegen Erdogan vorgehen, weil er nach ihrer Ansicht noch nicht genug Kurden abgeschlachtet hat, noch keine Widerstandskämpfer, nur weil ich den Faschisten Erdogan auch nicht leiden kann. Die Frage, wie dann die Protagonisten des 20. Juli einzuschätzen wären, möchte ich hier aber nicht stellen. Sicher, Dietrich Bonhoeffer, da müssen wir nicht lange drüber reden.
     
  2. Doris
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    Doris Well-Known Member

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    Gericht verurteilt Türkei wegen Inhaftierung zweier Journalisten

    Der EGMR hat entschieden, dass die Inhaftierung von Şahin Alpay und Mehmet Altan gegen Grundrechte verstößt. Auch die UN kritisieren massive Verstöße.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/...urkei-inhaftierte-journalisten-militaerputsch

    Die Reaktion der türkischen Regierung ist vorhersehbar: "Verurteilung und Kritik an der EGMR", wie man es oft in ähnlichen Fällen liest. Oder kann es etwa sein, dass Erdogan Angst davor hat, dass die Welt ihn und die Türkei wirklich vor die Tür schickt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 März 2018
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  3. aleynanaz1
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    aleynanaz1 Well-Known Member

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    Wie schön dass es den Erdoğan gibt,sonst würden einige in ihrem Leben aus Langeweile tot umfallen.Eigentlich müssen diese Leute ihm Dankbar sein,er bringt Farbe in ihr farbloses Darsein.:):)

    Erdogan blablablabla..Erdogan blablablabla
    mimimimimimimimi....
     
  4. beren
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    beren Well-Known Member

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    Nein, es geht um den Rechtsstaat.
    Es geht um das türkische Verfassungsgericht. Die Rüge des Gerichts wird nämlich nicht beachtet!


    "Sie, EGMR, schlossen sich damit der Meinung des türkischen Verfassungsgerichts an, das die Inhaftierung der beiden Kläger im Januar als Verstoß gegen ihre Grundrechte gerügt hatte."
     
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  5. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Die UN blablat auch.
     
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  6. Doris
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    Doris Well-Known Member

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    Das Menschenrechtsbüro der Uno in Genf erhebt schwere Vorwürfe gegen die Türkei. Dort seien Hunderttausende Menschen Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden, heißt es in einem neuen Bericht.

    Die Vergehen reichen von der Einschränkung des Rechts auf Arbeit, Versammlung und freie Meinungsäußerung bis zu willkürlichen Verhaftungen, Misshandlung und Folter. Gefangene seien teils in Gewahrsam von Polizei, Militärpolizei und Sicherheitskräften geschlagen, sexuell belästigt, vergewaltigt oder mit Elektroschocks oder simuliertem Ertrinken (waterboarding) gefoltert worden.
    .
    .
    .
    Die Türkei wies den Bericht scharf zurück und warf dem zuständigen Kommissar Terrorunterstützung vor. Der Report enthalte "verzerrte, voreingenommene und falsche Informationen" und sei "inakzeptabel" für die Türkei, teilte das Außenministerium in Ankara mit. Uno-Hochkommissar al-Hussein habe den Text in "Zusammenarbeit mit Terrorkreisen" vorbereitet. Unter seiner Verwaltung sei das Gremium der Vereinten Nationen zu einem "Kollaborateur von Terrororganisationen" geworden.

    http://www.spiegel.de/politik/ausla...von-menschenrechtsverletzungen-a-1199007.html

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Alles Terroristen, so weit das Auge reicht.
     
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  7. EnRetard
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    EnRetard Well-Known Member

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    Dieser Hinterhofschläger wird solange weitermachen, wie ihm keiner ein Stopsignal vor die Nase hält. Geldhahn zudrehen.
     
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  8. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    Es ist jetzt ein Protokoll aufgetaucht aus der Putschnacht, von der leitenden Staatsanwaltschaft. Unbestreitbar authentisch. Sehr merkwürdig, das. o_O

    Der Ex-Staatsanwalt, der letztes Jahr in den obersten türkischen Berufungsgerichtshof Yargitay befördert wurde, hat sein Protokoll auf den 16. Juli ein Uhr nachts datiert, rund drei Stunden nach Beginn des Putschversuchs. Um diese Zeit wurde unter anderem auf Basis dieses Papiers damit begonnen, rund 2700 Richter und Staatsanwälte vom Dienst zu suspendieren oder festzunehmen. Diese Auswirkung sowie Datum und Uhrzeit begründen die besondere Brisanz des Protokolls. Denn Staatsanwalt Coskun listet darin neben authentischen Ereignissen andere auf, die um ein Uhr nachts noch nicht stattgefunden hatten und weitere, die überhaupt nicht eintraten. Das Ganze wirkt, als habe es einen zuvor festgelegten Ablaufplan gegeben, den Coskun kannte und aufschrieb, an den sich die Realität dann allerdings nicht in allen Punkten hielt.