AW: türken ..doppelmoral eine identitätskrise
Um mal zum Ursprungsthema zurück zu kehren:
Ich finde schon, dass viele Türken (männliche, wie weibliche) diese Doppelmoral anwenden und sich so den Koran und ihre kulturell-religiösen Vorstellungen ein wenig zurecht biegen, wie er ihnen gerader in den Kram passt.
Mein Beispiel:
Die türkischen Eltern des Partners meiner deutschen Freundin leben schon seit 24 Jahren hier in Deutschland.Haben sich hier einiges aufgebaut, eigenes Haus, 4 Kinder, alle gut versorgt und in guten Arbeitsverhältnis...alles in Butter, so scheint es...
Aber vor knapp 3 Jahren fängt das schöne Bild an zu bröckeln, als Mutti dahinter kommt, dass Vatti wohl Abends nicht nur in die Mosche geht zum beten, sondern danach auch noch lecker in ein Bordell fährt und sich dort mit anderen vergnügt...Mutti, nicht auf den Mund gefallen, macht ein riesen Fass auf, die Hölle tut sich auf und es wird gewettert vom Allerfeinsten (verständlicherweise).Vater gelobt Besserung und es nie wieder zu tun, bereut angeblich seine Fehltritte und das Ganze geht im Stillschweigen des Alltags unter...so geht das ganze fast 2 Jahre...
Doch immer wieder häufen sich die Erkenntnisse bei der Mutter, dass der Vater es wohl doch nicht so ganz ernst meinte und sich wohl doch noch nebenher vergnügt...und es kommt zum großen Showdown:
Wieder mal große Disskussion, Mutter geht richtig ab und der Vater knallt ihr erstmal ordentlich eine, weil sie es gewagt hat, sein Verhalten nicht länger zu dulden und sich gegen ihn aufzulehnen.Der Sohn (eingangs erwähnter Partner meiner Freundin) muss dazwischen gehen und seinen Vater vor die Türe setzen, um die ganze Situation zu entschärfen (wer weiß, was der Mutter sonst noch wiederfahren wäre in dem Temperemantsrausch, in dem sich beide befanden?!)..
Soweit so gut...man nimmt also Abstand von der Sache, voneinander...
Doch irgendwie scheint auch dieses wiederholte fremdgehen und die Prügel des Mannes die Frau nicht wachgerüttelt zu haben...im Gegenteil

ie Endlösung soll nun sein, dass der Mann sich irgendwas an der Prostata oder den Samenleitern oder was weiß ich, was es genau ist, abschnippeln lässt, damit er nie wieder Gefahr läuft, eine Errektion zu haben und Sex mit anderen Frauen zu praktizieren.
Das damit auch das Sexualleben der Eltern für immer ausgelöscht ist, muss ich hier wohl nicht extra erklären...
Das soll dann nun die endgültige Lösung sein, weil er fremdgegenagen ist?! Naja...für mich persönlich eine sehr fragwürde Art und Weise, Buße zu tun:-?
(Hat der gute Mann sein Geschlechtsteil denn so gar nicht unter Kontrolle, dass er sich so behelfen muss?!???)
Zu allem Überfluss ist die ganze Situation ja nun noch ein wenig komplizierter, indem der eben erwähnte Sohnemann es gewagt hat, sich in eine Deutsche zu verlieben, die noch dazu ein Kind hat...
Uiuiui, ihr könnt euch vorstellen, zu Hause war der Bär los und er hat das komplette Programm bekommen, als er all seinen Mut zusammen genommen hat und mit seinen Eltern darüber gesprochen hat...
"Wie kannst du uns das antun?"..."Sie hat schon ein Kind von einem anderen Mann..." ..."Ach, sie geht auch ab und an mit Freunden aus?!" "Wie bitte, sie trinkt sogar hin und wieder Alkohol?!?"
"Du bringst Schande über die Familie, so etwas unmoralisches können wir in unserer Kultur nicht dulden..." und im Hintergrund Mutti schön verzweifelt am heulen, weil sie sich doch für ihren Sohn eine
bessere Frau gewünscht hat...
Ja sicher, die Deutsche ist alleinerziehend und hatte auch schon mit mehr als einem Mann Sex und hat den Vater ihres Kindes eben nicht geheiratet, weil der auch anfing, sie zu schlagen, sie zu betrügen und sie zu hintergehen&zu besteheln und sie früh genug den Absprung geschafft hat...ist sie ein schlechterer Mensch, weil sie es (im Gegensatz zu der Mutter z.Bsp.) geschafft hat, sich von diesem Menschen zu lösen?!
Ist sie schlechter, weil sie eigenständig ein neues Leben aufgebaut hat und nun den "Fehler" gemacht hat, sich in einem Moslem zu verlieben?!
Hat bei der ganzen Schote mal einer, nur ein eniziger, danach gefragt, wie viele (deutsche) Frauen, ihr türkischer Sohn vorher hatte und wie er bisher so sein Leben verbracht hat?!
Im Gegensatz zur türkischen Tochter der Familie durfte er ausgehen, in Discotheken verkehren und Alkohol konsumieren...und dass er schon einige weibliche Bekanntschaften hatte ist auch ein offenes Geheimnis...
Nee, danach hat aber niemand gefragt...alle haben auf die unmoralische Deutsche geschimpft...besonders der Vater, der sich (höchstwahrscheinlich auch mit deutschen Frauen) bis vor Kurzem, als sein kleiner Freund unterhalb der Gürtellinie noch mitgespielt hat, gerne ausserehelich vergnügnte und so seine Frau und seine ganze Familie betrogen hat, wettert bis heute aufs Übelste auf die Frau...(wobei Mutti nicht viel harmloser ist, die offensichtlich nichts von starken, selbstbewussten Frauen für ihren Sohn hält, so scheint's mir)...
Und da will mir noch jemand erzählen, es gäbe in so einem Zusammenhang keine Doppelmoral bei Moslems und wäre eine Erziehungssache?!?
Sorry, aber wer sein Kind dazu erzieht, schön die Klappe zu halten, wenn man etwas unrechtes sieht und sich dem zu fügen und ja keine eigenen Meinung zu haben und bloß immer schön streng nach kulturellen Vorgaben zu leben, ohne auch mal nach links und rechts zu sehen und sich vielleicht von da auch ein paar positive Einflüsse mitzunehmene oder gar dort sein Glück zu finden (in diese Falle das Glück in Form einer Frau aus anderen kulturellen Kreisen), der tut mir wirklich aufrichtig leid und ist für mich ein Heuchler sondergleichen!!!