Türkischstämmige Ministerin für Integration

vzd_2.1

Well-Known Member
Und wenn ich mal ein bisschen klugscheißen darf: Als Staatsministerin ist sie keine Ministerin, sondern parlamentarische Staatssekretärin.


nein. sie ist staatsministerin und keine staatssekretärin. sie ist dem bundeskanzlerinnenamt zugeordnet und hat querschnittsfunktionen in alle übrigen ministerien. staatssekretäre sind einzelnen ministerien zugeordnet.
 
S

sintostyle

Guest
Ich sprach nicht vom Ausstoßen (siehe oben blacky). Und es geht auch nicht darum, jemanden auszugrenzen wie es die Nazis mit den Juden oder uns gemacht haben. Dein Beispiel mit der DDR hinkt, da dies auch Deutsche sind. Nimm lieber die Sorben. Die Sorben gelten wir die Friesen, Dänen und wir als offizielle Minderheit, deren Sprache, Kultur und Traditionen geschützt und gefördert werden. Trotzdem sind sie deutsche Staatsbürger wie wir und integriert. Das kann man doch bei den Türken auch so durchziehen ohne dass man sich anbiedern oder assimilieren muss.

Wenn ein sorbischer Vertreter nun kein sorbisch mehr kann, sich gegen die sorbische Kultur und Tradition ausspricht ist er zwar weiterhin Sorbe hat mMn aber das Recht verwirkt für diese Gemeinschaft zu sprechen. Da die Mehrheit der Sorben das wohl anders sieht. Die meisten Türken oder Migranten generell wollen hier integriert sein, wollen politisch partizipieren (Doppelpass wäre eine gute Lösung) ohne jedoch ihre Sprache, Kultur und Traditionen abzulegen. Daher braucht man Vertreter dieser Menschen in der Politik und keine solchen Migranten, die sich komplett assimiliert haben.

Versteht ihr das jetzt?

Ich glaube immer noch dass einige mich hier falsch verstehen WOLLEN.
 

vzd_2.1

Well-Known Member
Ja und? Was willst du mir mit dieser Liste sagen? Das ich auf einmal kleingeistigen Nationalismus und Rassismus gut finden soll? Btw. finden sich etliche Staaten innerhalb der Eu wieder was die "Gründung" relativ lächerlich erscheinen lässt. Aber egal.....


die idee des nationalstaats ist in teilen europas ein überkommenes relikt des 19. und 20 jahrhunderts. in den transitionsstaaten noch eine notwendigkeit zur identitätsbildung und zum nation building. was die neue staatsministerin mit dieser liste zu tun hat, bleibt geheimes weltwissen. was der verfasser der liste uns damit sagen will ist, dass er keine ahnung von nation und nationalstaat hat, denn sonst würden manche staaten auf dieser liste gar nicht auftauchen.
 

Lynx72

Gesperrt
Genau, wie zum Beispiel Ostdeutsche, die in den Westen gezogen sind, ihre Aufenthaltsgenehmigung für das Gebiet der DDR verwirkt haben.

Merkst du eigentlich noch, was du für ein Zeug redest? Ausstoß aus der Volksgemeinschaft, was du hier fabrizierst ist reinstes Nazigewäsch und es wäre mal interessant wie du darauf reagierst, wenn "ethisch Deutsche" so reden würden, wer alles nicht mehr zur Volksgemeinschaft zu gehören hat.

Endlich kann man mal soi einen kackfrechen, der Linkspartei angehörenden Sinto in die Naziecke stellen und auf Haus-Sinto zusammenstutzen. Da kommt Freude auf, oder?
 

naumburger

Well-Known Member
Zurück zum Thema.
"Aydan Özoguz wird erste deutsche Staatsministerin ".
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Es ist doch schön das ein Mensch mit türkschen Wurzeln so eine Position bekommen hat.
Wie würden hier die Kommentare ausfallen wenn man das verhindert hätte ?
Ich glaube dann wäre hier der Teufel los !
 

Majnomon

Well-Known Member
Ich bin wirklich fassungslos, ob einer solchen Denkweise, Menschen die nicht konform gehen mit Clan-Denken zu ächten und das im Jahr 2013, macht mich sehr traurig.


Man muss als Angehöriger einer überjahrhunderte priviligierten Ethnie, die ihre Minderheiten verfolgt und ermordet hat, manchmal etwas vorsichtig sein, wenn es darum geht, deren Verhaltensweisen und Kodexe zu beurteilen.

Der Universal-Anspruch des "Weißen Mannes" ist auch in den akademischen Diskursen nicht mehr unumstritten. Als dominant Herrschender über Andere hat er seit seines Aufstiegs alles und jeden Klassifiziert und blieb selbst weitestgehend "unmarkiert".

Das bleibt nicht ohne Folgen für den interkulturellen Dialog.

Ich stimme dem Folgenden zwar nicht in allen Punkten zu, sehe dort aber interessante Denkanstoße. Nebenbei bemerkt war ich bei der Buchpräsentation mit anschließender Diskussion in einer Galerie in Neukölln, die von einem Schwarzafrikaner geleitet wird:

http://www.transcript-verlag.de/ts2525/ts2525_1.pdf


Luca Di Blasi






Der weiße Mann
Ein Anti-Manifest







Oktober 2013, 112 Seiten, kart., 18,99
ISBN 978-3-8376-2525-7



Der Dominanzverlust weißer Männer, so begrüßenswert er ist, birgt Sprengstoff. Da-
zu gehört die Versuchung, Dezentrierung mit Marginalisierung und Privilegienabbau
mit Diskriminierung zu verwechseln und sich am Ende als »Opfer der Opfer« zu be-
mitleiden. Die Attentate von Anders Breivik haben Gefahren einer sich bedroht füh-
lenden Männlichkeit sichtbar gemacht. Die Selbstreflexion weißer Männer ist seither
überfällig. Sie ist aber auch heikel. Als Privilegierte können sie sich nicht in gleicher
Weise thematisieren wie jene, die sich an die Ränder einer von ihnen beherrschten
Welt verwiesen sehen. Die Freilegung des Dilemmas, in dem sich weiße Männer heu-
te befinden, eröffnet einen Ausweg jenseits von Selbstmitleid und Selbstüberhebung. [...]
 
S

sommersonne

Guest
Wenn ein sorbischer Vertreter nun kein sorbisch mehr kann, sich gegen die sorbische Kultur und Tradition ausspricht ist er zwar weiterhin Sorbe hat mMn aber das Recht verwirkt für diese Gemeinschaft zu sprechen.
Warum?
Sprechen für eine Gemeinschaft muß der Sorbe in D doch sowieso deutsch. Nur weil er die sorbische Sprache nicht mehr sprechen kann, hat er sich doch nicht assimiliert. Er kann genauso sorbisch denken, wie die anderen und die Traditionen pflegen.
Wenn die Sorben so denken würden, dann wären sie selbst Schuld wenn ihre Gemeinschaft auseinander fällt. Sie selbst würden dann Mitglieder ihrer Gemeinschaft ausstoßen.
 

Lynx72

Gesperrt
Ich sprach nicht vom Ausstoßen (siehe oben blacky). Und es geht auch nicht darum, jemanden auszugrenzen wie es die Nazis mit den Juden oder uns gemacht haben. Dein Beispiel mit der DDR hinkt, da dies auch Deutsche sind. Nimm lieber die Sorben. Die Sorben gelten wir die Friesen, Dänen und wir als offizielle Minderheit, deren Sprache, Kultur und Traditionen geschützt und gefördert werden. Trotzdem sind sie deutsche Staatsbürger wie wir und integriert. Das kann man doch bei den Türken auch so durchziehen ohne dass man sich anbiedern oder assimilieren muss.

Wenn ein sorbischer Vertreter nun kein sorbisch mehr kann, sich gegen die sorbische Kultur und Tradition ausspricht ist er zwar weiterhin Sorbe hat mMn aber das Recht verwirkt für diese Gemeinschaft zu sprechen. Da die Mehrheit der Sorben das wohl anders sieht. Die meisten Türken oder Migranten generell wollen hier integriert sein, wollen politisch partizipieren (Doppelpass wäre eine gute Lösung) ohne jedoch ihre Sprache, Kultur und Traditionen abzulegen. Daher braucht man Vertreter dieser Menschen in der Politik und keine solchen Migranten, die sich komplett assimiliert haben.

Versteht ihr das jetzt?

Ich glaube immer noch dass einige mich hier falsch verstehen WOLLEN.
Die Leute scheinen sich als Angehörige der Leitkulturmehrheitsvolksgruppe nicht in die Situation eines Angehörigen einer kleinen, bedrohten nationalen Minderheit hineindenken zu können.

In der Sache stimme ich dir aber auch nicht voll zu. Ich finde nicht, dass fehlende Sprachkenntnisse (hier: Sorbisch) zu einer Verwirkung des Rechts auf Zugehörigkeit zu dieser nationalen Minderheit führen. Möglicherweise haben die Betroffenen den Verlust der Sprachkenntnisse gar nicht selbst zu vertreten. In Irland beherrscht nur noch eine Minderheit die irische Sprache. Sind die Menschen deshalb keine Iren?
 

blackcyclist

Gesperrt
Ich sprach nicht vom Ausstoßen (siehe oben blacky). Und es geht auch nicht darum, jemanden auszugrenzen wie es die Nazis mit den Juden oder uns gemacht haben. Dein Beispiel mit der DDR hinkt, da dies auch Deutsche sind. Nimm lieber die Sorben. Die Sorben gelten wir die Friesen, Dänen und wir als offizielle Minderheit, deren Sprache, Kultur und Traditionen geschützt und gefördert werden. Trotzdem sind sie deutsche Staatsbürger wie wir und integriert. Das kann man doch bei den Türken auch so durchziehen ohne dass man sich anbiedern oder assimilieren muss.

Wenn ein sorbischer Vertreter nun kein sorbisch mehr kann, sich gegen die sorbische Kultur und Tradition ausspricht ist er zwar weiterhin Sorbe hat mMn aber das Recht verwirkt für diese Gemeinschaft zu sprechen. Da die Mehrheit der Sorben das wohl anders sieht. Die meisten Türken oder Migranten generell wollen hier integriert sein, wollen politisch partizipieren (Doppelpass wäre eine gute Lösung) ohne jedoch ihre Sprache, Kultur und Traditionen abzulegen. Daher braucht man Vertreter dieser Menschen in der Politik und keine solchen Migranten, die sich komplett assimiliert haben.

Versteht ihr das jetzt?

Ich glaube immer noch dass einige mich hier falsch verstehen WOLLEN.

Vielleicht ist es aber so, das du uns falsch verstehst, bzw. wir völlig unterschiedliche Vorstellungen auf diesem Gebiet haben.

Deine Wortwahl verrät deine Denke, das fängt bei Haustürken an und hört bei anbiedern nicht auf. Tut mir leid, ich habe solche Gedankenmuster nicht und die anderen meisten User scheinbar auch nicht.

Du hältst eine Politikerin, die in Deutschland geboren ist, die deutsche Staatsbürgerin ist, hier studiert und gearbeitet hat, für eine Verräterin (!!) ihrer Heimat und sie soll weiter brav Ausländerin bleiben und sich nicht anbiedern.

Das ist Blut- und Boden Sprech in seiner Reinform.
 
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