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sintostyle
Guest
Lest ihr eigentlich meine Beiträge richtig. Wenn er sich gegen die Tradition und Kultur ausspricht, schrieb ich ja oben. Wenn einer einen Wert auf seine Tradition und Kultur gibt ist es was anderes.
Daher braucht man Vertreter dieser Menschen in der Politik und keine solchen Migranten, die sich komplett assimiliert haben.
Versteht ihr das jetzt?
Die Leute scheinen sich als Angehörige der Leitkulturmehrheitsvolksgruppe nicht in die Situation eines Angehörigen einer kleinen, bedrohten nationalen Minderheit hineindenken zu können.
Endlich kann man mal soi einen kackfrechen, der Linkspartei angehörenden Sinto in die Naziecke stellen und auf Haus-Sinto zusammenstutzen. Da kommt Freude auf, oder?
Ich kann für mich sagen das mir solche Denkweise zuwider ist. Ich habe auch kein Problem mich mit kompetenten Männern abzugeben. Nein ganz im Gegenteil. Weil wo fünf Frauen im Team, da Zickenkrieg.Man muss als Angehöriger einer überjahrhunderte priviligierten Ethnie, die ihre Minderheiten verfolgt und ermordet hat, manchmal etwas vorsichtig sein, wenn es darum geht, deren Verhaltensweisen und Kodexe zu beurteilen. Der Universal-Anspruch des "Weißen Mannes" ist auch in den akademischen Diskursen nicht mehr unumstritten. Als dominant Herrschender über Andere hat er seit seines Aufstiegs alles und jeden Klassifiziert und blieb selbst weitestgehend "unmarkiert". Das bleibt nicht ohne Folgen für den interkulturellen Dialog. Ich stimme dem Folgenden zwar nicht in allen Punkten zu, sehe dort aber interessante Denkanstoße. Nebenbei bemerkt war ich bei der Buchpräsentation mit anschließender Diskussion in einer Galerie in Neukölln, die von einem Schwarzafrikaner geleitet wird:
Ähm ist der sächsische MP nicht auch sorbischer Abstammung?Sprechen für eine Gemeinschaft muß der Sorbe in D doch sowieso deutsch. Nur weil er die sorbische Sprache nicht mehr sprechen kann, hat er sich doch nicht assimiliert. Er kann genauso sorbisch denken, wie die anderen und die Traditionen pflegen.
Wenn die Sorben so denken würden, dann wären sie selbst Schuld wenn ihre Gemeinschaft auseinander fällt. Sie selbst würden dann Mitglieder ihrer Gemeinschaft ausstoßen.
Es gibt z.Z. aber nur die einen, die in höhere Positionen kommen, was eventuell auch an der mangelnden Doppelten Staatsangehörigkeit liegt oder das Migranten die integriert, aber nicht assimiliert sind, schwerer aufsteigen können, weil ihre Meinung nicht zum "Mainstream" passt.Doch schon, aber vielleicht braucht es sowohl die einen als auch die anderen in der Politik.
Vielleicht ist es aber so, das du uns falsch verstehst, bzw. wir völlig unterschiedliche Vorstellungen auf diesem Gebiet haben.
Deine Wortwahl verrät deine Denke, das fängt bei Haustürken an und hört bei anbiedern nicht auf. Tut mir leid, ich habe solche Gedankenmuster nicht und die anderen meisten User scheinbar auch nicht.
Du hältst eine Politikerin, die in Deutschland geboren ist, die deutsche Staatsbürgerin ist, hier studiert und gearbeitet hat, für eine Verräterin (!!) ihrer Heimat und sie soll weiter brav Ausländerin bleiben und sich nicht anbiedern.
Das ist Blut- und Boden Sprech in seiner Reinform.
Ich habe deinen Beitrag gemeldet. Du stellst mich als Sintoverharmloser hin und beleidigst mich. Wenn ich das zu dir sagen würde, wäre ich da, wo jetzt isvicre ist.