US-Forscherin: Hinter Fleischkonsum steckt ein Glaubenssystem

M

Mein_Ingomann

Guest
Wenn du dein Brotkanten knabberst, denkst du dran, wie sich der MähDRESCHER brutal durch das Getreidefld gewälzt hat, um praktisch alle Pflanzen niederzumähen und den unbrauchbaren Teil in Ballen zu pressen und wie dann die Körner für deine Stulle gequetscht, geschrotet und gebrannt werden?

Das Motto Vielfalt statt Einfalt passt hier sehr gut. http://www.demeter.de/Verbraucher/Aktuell/SAAT GUT BROT
Denn dein Vergleich ist nicht nur albern sondern auch ignorant. Der Flächenbedarf für Getreide und Gemüse ist erheblich geringer als der für die Fleischproduktion. Auch der Brotkonsum kann mit oder ohne Nachdenken ("abgekoppelt vom Produktionsprozess") stattfinden. Teiglinge aus indutrieller Fertigung aus genetisch veränderten Getreidesorten, oder handwerklich gefertigtes Brot aus verschiedenen und vielfältigen Getreidearten.

Massentierhaltung und die Verengung der Zahl der Nutztiere auf einige wenige Rassen fördert die Monopolbildung und reduziert die Artenvielfalt. Das sollte man wissen, bevor man wahlos in jede Wurst beisst.
 
S

sommersonne

Guest
Bitte was hat dies mit dem hier behandelten Thema zu tun? Veganismus und Natürlichkeit schließen sich doch nicht aus oder wie darf ich deinen Post verstehen? Glaubst du wirklich, daß die jetzt schon bestehende schöne neue Plaste-, Pappe- und Chemiewelt noch weiter ausgebaut würde und wenn ja, warum?

Ach nö Skeptiker, ich werde doch jetzt nicht alles wiederholen. Das kannst Du doch lieber oben selbst nachlesen.

Der Ausbau der Chemiewelt würde nicht ausbleiben. Kann man ja mögen.

Aber ich möchte Lederschuhe und keine Stinkefüße.
Ich möchte Wolle auf der Haut und keine Chemiefasern, ja ok Baumwolle geht auch.;)
Ich möchte echten Käse und keinen Chemiekram essen und nicht zuletzt, wenn ich schon Fleisch esse, dann möchte ich echtes Fleisch und keins aus dem Reagenzglas.

Und jetzt gibt es als Mittagessen Maiskolben, erst gekocht und dann noch angebraten. Hoffe Du bist zufrieden. ;)
 

Skeptiker

Well-Known Member
26 Januar 2008
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Die Beharrlichkeit, mit der Veganer ihre Lebensweise vortragen und ihr missionarischer Eifer hat definitiv etwas von Religion bzw. Glaubensrichtung, auch wenn es ethisch-moralisch positiv zu sehen ist

Darf ich das so verstehen, daß man das ethisch-moralische ausblendet, weil man darauf:


Aber ich möchte Lederschuhe und keine Stinkefüße. Ich möchte Wolle auf der Haut und keine Chemiefasern, ja ok Baumwolle geht auch. Ich möchte echten Käse und keinen Chemiekram essen und nicht zuletzt, wenn ich schon Fleisch esse, dann möchte ich echtes Fleisch und keins aus dem Reagenzglas.

nicht verzichten will?

Dies würde sich eben auch auf die menschliche Problematik erstrecken!
 
S

sommersonne

Guest
Weißt Du was? Du darfst verstehen was Du willst.

Du hast offenbar nur 2 Vorschläge: guter Mensch - weil Vegetarier
böser, bzw. ethisch-moralisch verwerflicher Mensch - weil Fleischverzehr nicht verteufelt wird.

Vegetarier machen die Welt kein bischen besser, gerechter oder sonstwas Tolles, genauso wenig wie es die "Fleischesser" tun.
 

Skeptiker

Well-Known Member
26 Januar 2008
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Ich will es doch einfach nur verstehen!

Es ist doch völlig legitim zu sagen: Interessiert mich nicht! Dazu sollte man dann aber auch stehen!

Mir ist es momentan auch wichtiger wie man das oben genannte beim Menschen, und zwar durch den Menschen, rechtfertigen kann.

Wie du es hier ja eigentlich ja schon getan hast. Für dich ist der ethische Umgang zwischen den Menschen zur Zeit wichtiger als der ethische Umgang des Menschen mit den Tieren.
 
M

Mein_Ingomann

Guest
Ich will es doch einfach nur verstehen!

Es ist doch völlig legitim zu sagen: Interessiert mich nicht! Dazu sollte man dann aber auch stehen!



Wie du es hier ja eigentlich ja schon getan hast. Für dich ist der ethische Umgang zwischen den Menschen zur Zeit wichtiger als der ethische Umgang des Menschen mit den Tieren.

Die Frage nach der ethischen Rechtfertigung für das Schlachten von Tieren stellt sich aber nur in Wohlstandsgesellschaften. In den meisten Gesellschaften ist die Antwort schlicht: Hunger.