US-Forscherin: Hinter Fleischkonsum steckt ein Glaubenssystem

Dieses Thema im Forum "Lifestyle" wurde erstellt von Lynx72, 24 August 2013.

  1. Lynx72
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    Lynx72 Gesperrt

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    Das "Nein" sollte heißen, dass ich reine Tierliebe nicht für das Hauptmotiv für die Fütterung von Diclofenac an Kühe in Indien halte. Stattdessen unterstelle ich mindestens auch, wenn nicht hauptsächlich, wirtschaftliche Motive.
     
  2. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Wird immer Schwieriger: Wirtschaftliche Motive der Pharmabranche oder derTourismusbranche?
     
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  3. Skeptiker
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    Skeptiker Well-Known Member

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    Wieso scheinheilig? Wir stimmen doch alle darin überein, daß wir etwas essen müssen. Man könnte es allerdings auch wie die Frutarier halten. Das wäre dann die absolute Reinform!

    Von welchen künstlich hergestellten Ersatzlebensmitteln sprichst du hier?

    Wo treten denn Vegetarier wie echte Gläubige auf? Inwieweit äußert sich dieser "Glauben"?

    Interessant ; )

    Warum?
     
  4. Leo_69
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    Leo_69 Well-Known Member

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    Stell dir mal vor du wüsstest, dass dein Salat, der dir grad serviert wurde, nicht vom Acker, sondern vom Labortisch aus einer glibberig, hellgrünen Masse sich herauskristallisiert hat. Er hatte nie Wurzeln, sah nie die Sonne, und die Blätter sind exakt quadratisch. Alles was da auf deinem Teller liegt hat mit Salat soviel zu tun wie das es genauso riecht. Sogar die Farbe ist nicht die gewohnte. ...

    Gabel rein und weg damit?
     
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  5. blackcyclist
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    blackcyclist Gesperrt

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    Was meinst du denn, wie Frau Antje ihre holländischen Gurken prodziert? :confused:
     
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  6. sommersonne
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    sommersonne Guest

    Stellt Euch vor die gesamte Menschheit würde jetzt plötzlich zu Vegetariern werden. Irgendwann würde der Planet "abgegrast" sein. Wir sind einfach zu viele.
    Es ist schon gut das die Menschen verschiedene Ernährungsmöglichkeiten wahrnehmen können.

    Fruktarier finde ich übrigens gut. Allerdings würden auch hierbei die Früchte nicht ausreichen wenn plötzlich alle auf diese Eßgewohnheit umsteigen würden. In Winter gäbe es dann eine ganz schöne Durststrecke, oder Trockenobst. Na gut, Obst aus Übersee gäbe es auch. Aber das wollen wir ja aus Umweltgründen eigentlich auch vemeiden.
     
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  7. Skeptiker
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    Skeptiker Well-Known Member

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    Ebend hier liegt der Denkfehler! Würden alle Menschen auf die vegane Kost umstellen, würden wir viel weniger Ackerfläche benötigen! Der Planet würde somit nicht abgegrast werden, sondern könnte sich erholen.
     
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  8. blackcyclist
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    blackcyclist Gesperrt

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    Aber vorher müssen wir natürlich all die leckeren Kühe, Schweine, Lämmer usw. auf den Grill werfen :)
     
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  9. sommersonne
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    sommersonne Guest

    Unbedingt. ;) Denn die werden dann, wenn freigelassen, zum Nahrungskonkurrenten.
    Schießen dürfte man sie dann nicht. Folglich würden sie sich vermehren und die Äcker abfressen.

    Ich halte es für ein Gerücht das man dann weniger Ackerfläche benötigen würde. Die, die jetzt noch Fleisch essen, müssen ja dann auch mehr Obst und Gemüse essen.
    Wo wird das wohl angebaut? Mit viel Glück wird dann die Fläche mit den Futterpflanzen für den Obst und Gemüseanbau genutzt und bleibt etwa gleich.
     
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  10. blackcyclist
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    blackcyclist Gesperrt

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    Es stimmt aber schon, um ein Kilo Fleisch zu produzieren, benötigst du 10 Kilo Grünzeug, aber wahrscheinlich kann man das nicht 1 : 1 umrechnen, aber theoretisch würde weniger Anbaufläche benötigt.
     
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