Berliner Mietendeckel: vorbildlich oder verwegen?

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Bintje, 25 August 2019.

  1. Msane
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    Msane Well-Known Member

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    Das Problem könnte entschärft werden wenn in attraktiven Städten genug Sozialwohnungen gebaut würden, dann sähe sich niemand genötigt in abgewirtschaftete Städte mit strukturellen Leerstand zu ziehen.

    Bei mir verfestigt sich der Eindruck das viele prosperierende Städte mit voller Absicht darauf setzen, durch Wohnraumverknappung arme Menschen aus ihren Orten zu vertreiben.


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  2. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Ich meinte Geisterstädte, die ausschließlich gebaut werden um SpekulationsKapital zu binden.
    Spanien, China, Türkei!
    In Deutschland gab es immer einzelne Bauprojekte, die nur aufgelegt wurden um Anleger abzuzocken.
    Die jahrelang leer standen.
     
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  3. Alubehütet
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    Alubehütet Well-Known Member

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    @Mendelssohn Hier schon drübergesehen? (Auch) in diesem Thread habe ich dich vermißt, hättest bestimmt Kluges beizutragen gehabt :)
     
  4. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    Werkswohnungen!
    Hotelneubauten sollten auch immer Wohnungen für Angestellte mitbeinhalten und Garagenplätze.

    In Berlin wollen Hotels tatsächlich freies Parken in umliegenden Sraßen für ihre Gäste.
     
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  5. eruvaer
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    eruvaer Well-Known Member

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    Hotels sollten eh Tiefgaragen bauen müssen.
    Im Bestand schwierig aber machbar. Und ein Parkhaus in der Nähe könnten sie ohnehin sicherlich verwirklichen.

    Arbeitersiedlungen finde ich keine schöne Idee, da kommt man ja nie von den Kollegen und der Arbeit weg - das kann gar nicht gut fürs Gemüt und Betriebsklima sein o_O
    Optional ein paar Leute, die als Single eine günstige Wohnung in guter Lage zur Arbeit suchen bis sie sesshaft werden oder einen Job woanders suchten, sicherlich..
     
  6. Bintje
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    Bintje Well-Known Member

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    Da sagst Du was. Zumal die in Gastronomie und Tourismus Beschäftigten auch in Berlin oft nicht so üppig verdienen, dass sie sich Wohnungen oder Stellplätze in annehmbarer Nähe des Arbeitsplatzes leisten könnten.
    Bei Teil- und Schichtdiensten ist das ziemlich mistig. An der Ostsee ist es ähnlich, nur werden die Leute in Ost wie West noch schlechter bezahlt. Ohne übertarifliche Zulagen - einige Häuser sind inzwischen dazu übergegangen, weil ihnen die Leute weglaufen oder im Zweifel gar nicht erst anheuern - sieht es echt mau aus.

    Zwei Dokus von der Ostsee:

    https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...llDW5Okpc1WTbhXmonOkvv0g-KwtbF8BYhsFnVqdKQQL8



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  7. alterali
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    alterali Well-Known Member

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    In diesem Jahr hat auch Sylt erfahren müssen, das Arbeitnehmer lieber wohnortnäher auf dem Festland arbeiteten.
     
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  8. sommersonne
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    sommersonne Well-Known Member

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    Sollten die Leute tatsächlich weniger fliegen, werden viele davon ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Dann bekommt die Tourismusbranche enormen Auftrieb. Wenn sie davon profitieren wollen müssen sie künftig ihre Angestellten besser bezahlen und bessere Bedingungen schaffen. Da reicht dann die "Besenkammer" für das Personal nicht mehr.
     
  9. Berfin1980
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    Berfin1980 Well-Known Member

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    Aber bitte die Garagen dann mit großen Parkbuchten für die SUV., alles im Zeichen des Klimawandels.

    Dazu....also der Gastronomie muss man dann aber klar arbeitsrechtlich definiert werden was Dienstwohnung heißt. Nicht das die Arbeitgeber meinen da kann man dann 24/7 auf die Mitarbeiter zugreifen. Soll ja auf den schwimmenden Hotels auch so ablaufen.
     
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  10. alteglucke
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    alteglucke Moderator

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    Nur die, die sich das auch leisten können. Den 4-Sterne-Urlaub im AI-Hotel gibt’s hierzulande nicht für den Preis wie in der Türkei - erst recht nicht, wenn die Angestellten besser bezahlt werden.
     
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