Diyanet wettert gegen neue Berliner Moschee

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Ich habe der Frau Ates nicht unterstellt, sie plappere nach, aber ich ziehe die Möglichkeit in Betracht. Sie berichtet von Zwang, der auf die Kinder ausgeübt werden, von Druck, von immensen Belohnungen, falls sie durchhalten – iPad! –, und davon, daß der Druck auf Mädchen noch viel schlimmer sei. Das paßt nur allzu gut in eine bestimmte Agenda. Das macht sie noch nicht zur Rechten. Aber ich möchte nicht sehen, daß sie mit ihm gemeinsam das nächste Buch vorstellt von Thilo Sarrazin.
 

EnRetard

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19 Februar 2017
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Es ist eine absolute Unsitte geworden das man alles was einem nicht paßt einfach in die rechte Ecke stellt. Das nervt.
"Rechts" ist für mich seit ich denken kann, CDU/CSU, militaristisch, gegen Arbeitnehmerinteressen, klerikalkatholisch, gegen-Abtreibung-und-Pille, antikommunistisch, deutschnational, tendenziell anti-Einwanderung. Keineswegs nur Rechtsterroristen und Auschwitz-Leugner (im Post-DDR-Diskurs würden wahrscheinlich auch noch die meisten Rechtsterroristen bestreiten, rechts zu sein). Seyran Ates ist nicht "rechts", ich habe jedenfalls noch nie etwas auch nur ansatzweise Neoliberales, Militaristisches, Frauenverachtendes etc. von ihr gehört. Aber sie profiliert sich damit, böse Zungen behaupten, sie lebe davon, dass sie sich gegen konservative Muslime positioniert und Islamhassern als Stichwortgeberin dient.
 

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Wuppertal
Es ist eine absolute Unsitte geworden das man alles was einem nicht paßt einfach in die rechte Ecke stellt. Das nervt.
Die Diskussion hat meiner Wahrnehmung nach in der rechten Ecke begonnen und ist jetzt im Mainstream. Da möchte ich wissen, ob da Rechtes in den Mainstream eingesickert ist, oder ob da wirklich sich ein Problem auftut, unabhängig von den Rechten. Wie gesagt, vielleicht auch wirklich nur das, daß es derzeit nur acht Stunden dunkel ist. Vielleicht, daß Kinder tatsächlich sich der Frömmigkeit wieder mehr zuwenden als ihre Eltern, vielleicht aber auch, daß sich die Erwachsenenszene radikalisiert, wie Frau Ates das in Berlin wahrnimmt. In Berlin haben prozentual die wenigsten Türken für Erdogan abgestimmt, nur mal so.
 

sommersonne

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19 März 2017
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Aber sie profiliert sich damit, böse Zungen behaupten, sie lebe davon, dass sie sich gegen konservative Muslime positioniert und Islamhassern als Stichwortgeberin dient.
Aber war denn das nicht das was wir wollten? Einen liberaleren Islam?
Das sie als Stichwortgeberin für Islamhasser dient, dafür kann sie doch kaum etwas. Sollte sie deshalb nichts mehr sagen?
 

Berfin1980

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19 Juni 2015
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Meinst du den ohne Kopftuch?

@EnRetard hat doch beschrieben wie christliche Einrichtungen es handhaben und dem ist auch so. Es gab eine Veranstaltung an der Uni FFM und da trat Frau Schwarzer auf.....vor allem tatsche sie ein junge Frau mit Kopftuch an die am Gegenprotest teilnahm, die sich das verbat. Mit RECHT wie ich meine.

Die katholische Kirche schreibt den Ordensfrauen doch auch vor das sie sich bedecken....oder sehe ich das falsch?

Ich halte Frau Ates aber für intelligent genug zu wissen, was sie mit solchen Aussagen befeuert. Sie profiliert sich damit.

Außerdem müssen Kinder nicht fasten. Ich kenne einen Lehren mit einem hohen Anteil an muslimischen Kindern in seiner Klasse. Sie fasten nicht, sie verzichten aber z.B. in der Zeit auf Süßigkeiten.

Und wenn die Kinder, wie im Artikel beschrieben

Denn immer häufiger kämen Schüler unterernährt und erschöpft zum Unterricht, berichten Lehrer.

Gibt es da durchaus Möglichkeiten dagegen einzuschreiten, denn!

Eine Lehrerin tritt an das Saalmikrofon und sagt: „Ich möchte Verständnis aufbringen.“ Aber im Alltag falle ihr das schwer. Sie fühle sich verunsichert. Denn sie wisse nicht viel über den Islam. Im Gespräch mit muslimischen Eltern sei es daher nicht leicht für sie, die passenden Worte zu finden.

Auch sie kann sich Hilfe holen z.B. beim Imam, der mit ihr den Kontakt zur Familie sucht.

Erst wenn das nicht möglich ist haben die Schulen Möglichkeiten weiter zu gehen.
 

eruvaer

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7 April 2014
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Liebe.
Die katholische Kirche schreibt den Ordensfrauen doch auch vor das sie sich bedecken....oder sehe ich das falsch?
Ja das ist falsch. Wurde abgeschafft. Mit über 90 fing meine Grosstante die Nonne noch an sich mit den alten Kleidern ihrer Nichte zu schmücken. Ihre Lenkung Lieblingsbluse hatte Leo-Print. Klingt komisch, sah auch so auf, aber hat ihr (und damit auch uns) grosse Freude bereitet :D
Und das Haar war auch nicht mehr bedeckt.

*edit:
letzteres hat sie manchmal angemäkelt, weil es früher nicht so schlimm war, wenn man mal einen "bad hair day" hatte. hach, die war schon gut... :D
 

sommersonne

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19 März 2017
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Nein, ich meine den der sich dem IS anschließt, Leute überzeugt sich zu radikalisieren, Ehefrauen zu Hause einschließt, Mädchen verbietet Schwimmen zu gehen oder an Klassenfahrten teilzunehmen.
Hat mit Kopftuch garnichts zu tun. Ich sehe manchmal wirklich schöne Kopftücher, die auch noch so gebunden sind wie ich es nie hinbekommen würde.
Die katholische Kirche schreibt den Ordensfrauen doch auch vor das sie sich bedecken....oder sehe ich das falsch?
Ich weiß nicht genau. Hier sieht man einfach kaum eine katholische Ordensschwester.
Gibt es da durchaus Möglichkeiten dagegen einzuschreiten, denn!
Ich glaube nicht das eine Lehrerin da etwas erreichen kann, wenn schon die Eltern das nicht schaffen wie z.B. in EnRetards Beispiel.
 

Bintje

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5 Mai 2018
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Sie kann sich ja einen Kredit holen, wo sie will, aber sich ausgerechnet von einem Puffbetreiber finanziell abhängig zu machen, beißt sich mit ihrem Image als Frauenrechtlerin. Das hätte ihr klar sein müssen. Aus dem Link:

"Ates sagt darauf am Freitag, dass sie niemals verheimlicht habe, dass sie „Kontakt zum Artemis“ habe. „Seit fast zwei Jahren habe ich dort immer wieder Prostituierte interviewt“, schreibt sie in ihrer Stellungnahme. Eigener Aussage nach waren es mehr als 100. "Die Frauen, die etwas Slbstbestimmtes machen wollen, haben dort die Möglichkeit", sagte sie im Gespräch mit dem Tagesspiegel. In der "SZ" ist aber auch eine Prostituierte zitiert, die sagte: "Wenn eine nicht arbeiten kann, wird sie rausgeschmissen. Auch im Fall einer Krankheit wird man rausgeschmissen."

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