Entschleunigung von heute auf morgen

Antike

Die Gesellschaft in dieser Zeit war noch ganz überwiegend landwirtschaftlich organisiert. Selbst in der Polis von Athen waren mehr als dreiviertel der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig.[11] Die Gesellschaft wurde vom Adel und von Großgrundbesitzern dominiert, wenn auch die Reformen des Kleisthenes den Bürgern eine Beteiligung an den Entscheidungen der Polis ermöglicht hatten. Gesellschaftlicher und ökonomischer Kern waren die Familienhaushalte (Oikos). Zu diesem Haushalt gehörten auch Sklaven, die man kaufte oder die im Laufe der Kolonialisierung nach Athen gelangt waren. Die Schuldsklaverei war durch die Gesetze Solons abgeschafft worden. Im Oikos war alles dem Hausvater untergeordnet, der über das gesamte Vermögen, Frau, Kinder sowie Sklaven die Rechte des Eigentümers ausübte, aber auch die Verantwortung für ihr Wohlergehen hatte. Eine Besonderheit war die Gesellschaftsordnung in Sparta, wo der Grundbesitz durch Los zugeteilt wurde und unveräußerlich war. Statt Gold und Silber wurde Eisen als Geld verwendet, und es gab Gemeinschaftsspeisungen der Spartiaten (Syssitien).

Wikipedia
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Ich finde da nichts von Gemeineigentum.
 
Und dieses Konzept: Alles ist Eigentum eines Patriarchen, Patriarchen gehen wiederum Bündnisse miteinander ein unter Gleichen, ist ein indogermanisches, also der Hirtennomaden der Eurasischen Steppe. Ein ökologisches Problem für die Steppe ist das nicht. Die Landwirtschaft bringt den zerstörerischen Umgang mit der Natur mit sich.
 
So ist das. Der Nomade hat seine Jurte, seine Familie, seine Herde. Und ist damit erst einmal autark. Niemand quatscht ihm rein. Zweckmäßigerweise geht er Bündnisse ein, Gastfreundschaften. Man verabredet sich zum Schutz vor Räubern. Komme ich unschuldig in Not, verliere etwa durch plötzliches Unwetter meine Herde, wird mir großzügig geholfen. Später verabredet man sich zu Waffengängen. In der Illias finden wir das noch. Achilles wird wütend, weil Agamemnon seine Kompetenzen überschreitet und über fremdes Eigentum verfügt.
 
Ich finde da nichts von Gemeineigentum.​

Findest du was von Privateigentum?
Der Übergang zum Privateigentum findet historisch betrachtet im späten Rom statt. Das hat etwas mit den Individualisierungstendenzen zu tun, die sich via Christentum allmählich in die Spätantike einschleichen. Etabliert wurde das Privateigentum im Zuge der Stadtgründungen in Europa, also durch die Bürger. Nicht durchs Patriziat und ihre noblen Nachfolger.​
 
Der Oikos umfasste die Familie sowie Bedienstete und Sklaven, das Land, die Gebäude und alles bewegliche Inventar – ähnlich der römischen Villa. Das Familienoberhaupt war der Kyrios, der patriarchalisch über seine Frau und die Kinder, oft auch über die im Oikos lebenden erwachsenen Söhne mit ihren Gattinnen herrschte.

Der Hausherr achtete dabei vor allem darauf, dass Besitz, Reichtum und Ansehen seines Oikos gewahrt blieben und sich vergrößerten, dazu gehörte z. B. auch die Schließung vorteilhafter Verbindungen durch Heirat oder Gastfreundschaft.​
 
Malthus These war, dass die Senkung der Geburtenrate (Triebverzicht) - er war wie Darwin auch Theologe - die Armut beheben würde (weniger Münder, die zu stopfen sind), während Marx Armut als Resultat eines unbarmherzigen Verteilungskampfes verstand, also nicht als ein natürliches, sondern als ein künstliches Problem, das deshalb auch nur wissenschaftlich (Denkkunst) und nicht durch natürliche Maßnahmen zu lösen sei. Die natürliche Lösung, dass ein Ehepaar mit einem Kind dann vier Großeltern im Alter zu betreuen hat, gefährdet neben den vier Alten, auch das eine Kind und die Arbeitskraft des Ehepaars, und die Ökonomie geht den Bach runter.
Die Chinesen haben ja vielleicht Mark gelesen, aber Malthus (nie gehört)
Die EinKindpolitik ist meines Erachtens nicht wegen Ernährungsproblemen problematisch, Sondern es fehlen FRAUEN.
In Indien fehlen auch Frauen.
Weltweit fehlen Frauen.
 
Die Chinesen haben ja vielleicht Mark gelesen, aber Malthus (nie gehört)
Die EinKindpolitik ist meines Erachtens nicht wegen Ernährungsproblemen problematisch, Sondern es fehlen FRAUEN.
In Indien fehlen auch Frauen.
Weltweit fehlen Frauen.
Die Ein-Kind-Politik ist wegen der Altersversorgung gescheitert. Es widerstrebt der chinesischen Tradition, die Alten einfach in die Schlucht zu werfen, wie es die Spartaner mit ihren schwachen Babys gemacht haben.
Und sei sicher, dass die chinesischen Kommunisten Malthus kennen.
 
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