Reichelt und sein Fischwickelblatt auch Bild genannt. Alles hier rein, was die angeht?

Alubehütet

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29 Januar 2017
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Haben alle mitgekriegt, die Kampagne gegen Ferda Ataman? Ich auch nicht.

Geht weit über die Springerpresse hinaus. Stefan Anpalagan hat das sehr schön versammelt:
 

Bintje

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5 Mai 2018
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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Vergisses. Da ist nichts. Hier die Highlights
nebst einer Anweisung, wo sie von archive.org gespeichert sind. – Bei 10.000 Tweets wird man immer auch mal den falschen geliked haben (Kontaktschuld), oder auch maln flott ins Unsaubere was abgelassen. Habeck hat bewußt auf Twitter verzichtet, weil ihm das zu schnell geht, zu unüberlegt.

Habe stichprobenartig paar Artikel durchgelesen. Nichts gefunden, was nicht durch Anpalagan widerlegt ist, der hat einen sauberen Job gemacht. Hätte besser in deinem CancelCulture- Thread posten sollen, denn das ist CancelCulture von rechts. Unterstützt aber von erstaunlich vielen unüblichen Medien.
 
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Bintje

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5 Mai 2018
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Die Frau ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Klar weiß ich, dass sie auch mal für den "Spiegel" gearbeitet hat, aber ich erinnere keinen Text von ihr, der mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben wäre. Insofern kann ich auch zu der Aufrege um sie wenig bis gar nichts sagen.
 

Farina

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Nee. Hab nur am Rande durch genervte Bemerkungen einzelner ihrer Follower mitbekommen, dass sie ihren Twitter-Account offenbar gesäubert und mehr als 10.000 ihrer früheren Tweets gelöscht haben soll. Was ich so bemerkenswert wie merkwürdig fand.
10.000 bis 12000, das hat ein "Geschmäckle". Mag die jetzt auch nicht nachlesen, auch wenn es technisch möglich wäre.

Es stört mich einfach, wenn man als bisherige Journalistin - what ever - mit neuem (gut dotierten) Job meint, sich seiner bisherigen Vergangenheit entledigen zu müssen.
 
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Farina

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16 August 2008
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Ich bin ja "nur" eine Kartoffel und nehme diese Bezeichnung - wie von ihr gefordert - einigermaßen mit Humor, aber ich nehme sehr ernst, wenn aus dem ihr zu vertretenden Klientel kritische Stimmen kommen, z. B. hier :

https://www.saekulare-migrantinnen.com/OB-BT-Ataman



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Bintje

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5 Mai 2018
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(...)
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Tssss ...
Das will ich später nochmal ganz lesen, bin aus Zeitgründen nur bis zur Hälfte gekommen, aber die erwähnte Studie zum „Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor“ (NaDiRa) klang methodisch irritierend (um nicht zu sagen unwissenschaftlich).
 

sommersonne

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Man macht manchmal gern den Bock zum Gärtner. Anderes albernes Sprichwort: was ich denk und tu, trau ich anderen zu.
Wieso gab es keine andere Wahl oder warum musste gerade sie diesen Posten haben?
 
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Alubehütet

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29 Januar 2017
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z. B. hier :

Und dann wäre da der Text von Fatma Özdağlar im Spiegel. Özdağlar soll als „studentische Beauftragte für Diversitätsförderung“ an der Berliner Charité arbeiten. Über ihre Arbeit als Beauftragte erfährt man im Text nichts, dafür aber einiges über ihre Kritik an Ataman und dem, was womöglich „Identitätspolitik“ sein soll. Der Text beginnt ironiefrei mit der Identität von Özdağlar. Sie beschreibt Diskriminierung und Sexismus in ihrem migrantischen, muslimischen Umfeld. Es ist erschütternd und beklemmend, was sie als junge Frau dort erlebt. Es ist das vielleicht einzige Textfragment unter den vielen Anti-Ataman-Texten, das einigermaßen differenziert schildert, was das Problem mit Ataman sein könnte. Könnte. Konjunktiv.


Der Text mündet in eine Verurteilung Atamans, weil sie Weiße als „Kartoffel“ bezeichnet habe. Und in der Feststellung, dass auch von Menschen mit Migrationshintergrund Diskriminierung und Rassismus ausgingen. Özdağlar wünscht sich eine Person, die auch den „politischen Islam“, „Clankriminalität“ und auch „Antisemitismus als klare Probleme thematisiert“. Der letzte Satz in ihrem Text ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Zwangsheirat junger Frauen.


Warum die Spiegel-Redaktion diesen Text veröffentlicht hat, bleibt ein Rätsel. Die Vorwürfe, die der Text gegen Ataman erhebt, klingen stichhaltig und sind doch grundfalsch. In mehreren Texten hat Ataman im Spiegel (ja, derselbe Spiegel) über Ehrenmorde, Zwangsehen, „Clan-Kriminalität“, Schwulenfeindlichkeit im Islam und Antisemitismus unter Muslimen geschrieben.


In einem der Texte schreibt Ataman über die Fluchtgeschichte einer jungen Marokkanerin, die zwangsverheiratet werden soll. In mehreren Artikeln hat sie über den Mord an Hatun Sürücü geschrieben und den Prozessverlauf dokumentiert. In einem Interview besprach sie mit einem SPD-Politiker, was man gegen sogenannte „Ehrenmorde“ tun könnte und an welchen Stellen die Sicherheitsbehörden versagen. Und dann ist da der Bericht über zwei Mädchentreffs in Neukölln, wo elfjährige muslimische Mädchen Hip-Hop-Workshops besuchen und lernen, wie sie selbstbewusst und selbstbestimmt ihren Familien gegenübertreten.


An anderer Stelle hat Ataman über das Martyrium sogenannter „Import-Bräute“ aus Ostanatolien geschrieben und über einen Leitfaden der Bundesregierung, wie das Thema „Zwangsverheiratung“ Thema im Klassenzimmer werden kann.
 
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