Spaltung der deutschen Gesellschaft?

EnRetard

Well-Known Member
Nicht wahr? – Du hast echt keinen Kontakt mit normalen Leuten. Die – gefühlte wie reale – zunehmende Alltagskriminalität ist bei vielen seit langem ein Thema, in das die Flüchtlingsproblematik nur eingerückt wird.
Was sind für dich normale Leute? Normale Alltagsrassisten?
Anscheinend könnt ihr, du, Msane und Sommersonne, euch in eurer paranoiden Ausländerangst nicht vorstellen, dass normale Leute mit anderen normalen Leuten ganz normal zusammenleben, in der durch und durch multiethnischen, Stoiber sagt dazu "durchrassten" Gesellschaft.
Übrigens ist die gesamte durchrasste Gesellschaft von Alltagskriminalität betroffen, oder glaubst du, Banden, die entlang von Autobahnauffahrten in Wohnungen enbrechen, machen vor ausländischen Namen am Klingelschild halt?
 

Alubehütet

Well-Known Member
@EnRetard Du würdest dich wundern, wie viele unserer „ausländischen “ Mitbürger auch gegen die Flüchtlinge sind, die in einem Deutschland schmarotzen wollen, das sie mit aufgebaut haben. Ernsthafter: Wie viele sich wundern, wen wir da so alles in unser Land lassen. Das gehört zu den besten Fehlern unserer Nazis, schon in den 90ern: Diese Menschen auszugrenzen, statt sie mitzunehmen. Die AfD-Oberen sind da leider rethorisch oft schon weiter, ihre Basis zum Glück noch nicht.
 

sommersonne

Well-Known Member
Was sind für dich normale Leute? Normale Alltagsrassisten?
Anscheinend könnt ihr, du, Msane und Sommersonne, euch in eurer paranoiden Ausländerangst nicht vorstellen, dass normale Leute mit anderen normalen Leuten ganz normal zusammenleben, in der durch und durch multiethnischen, Stoiber sagt dazu "durchrassten" Gesellschaft.
Übrigens ist die gesamte durchrasste Gesellschaft von Alltagskriminalität betroffen, oder glaubst du, Banden, die entlang von Autobahnauffahrten in Wohnungen enbrechen, machen vor ausländischen Namen am Klingelschild halt?

Du tust mir wirklich leid. Lerne lesen und verstehen.

Keiner der hier von dir aufgeführten Personen hat je geschrieben das er der Meinung der AfD ist. Wir versuchen zu erklären, wahrscheinlich vergeblich, wie sich Menschen fühlen können und aus welchen Gründen sie, hoffentlich kurzzeitig, dieser AfD zustimmen.
 

eruvaer

Well-Known Member
@EnRetard Du würdest dich wundern, wie viele unserer „ausländischen “ Mitbürger auch gegen die Flüchtlinge sind, die in einem Deutschland schmarotzen wollen, das sie mit aufgebaut haben.
Wieso sollte man sich wundern, dass es in jeder Nationalität Alöcher gibt?
Rassisten gibt es auch überall. Und die vor Klugheit strotzdenden Plagegeister hören damit keineswegs auf nur weil sie sich selbst als Ausländer in einem fremden Land dauerhaft aufhalten.
Das hat mich immer schon zum Lachweinen gebracht. Russen, Türken und co, die meinetwegen in der xten Generation oder auch grad frisch in der BRD leben und sich benehmen wie die ätzendsten Faschos. Dass sie selbst von den deutschen Faschos mitgemeint sind, wenn es um Ausländer geht.......es sind immer "die Anderen". Immer.
Das hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mir klaren Rassen, Nationalitäten oder Grenzen zu tun - ausser natürlich der einen großen Beschränktheit im Hirn.
Wir sind und bleiben alle Ausländer - fast überall.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Plötzlich muß man anfangen sich zu überlegen ob man Abends noch auf die Straße gehen kann als Frau und als Mann, ob man noch alleine in den Park gehen kann, ob man das Handy in der Öffentlichkeit in der Hand tragen kann, ob man die Tasche über der Schulter trägt oder über den Bauch, ob man sein Fahrrad noch wieder findet wenn man aus dem Geschäft kommt, ob man am Morgen sein Auto noch findet wo man es abgestellt hat, ob man nachts in der Tankstelle arbeiten sollte - die Liste könnte ich noch weiter führen.
Es mag ja sein das die Menschen in den alten Bundesländern das alles schon lange kennen. Die Menschen hier wollen sich vielleicht nicht auch an solche Zustände gewöhnen.
Statistiken interessieren sie kaum. Sie glauben das was sie um sich herum wahrnehmen und das hat sich seit 2014 verschlechtert.
(Ich verallgemeinere jetzt natürlich, denke aber das die meisten friedlich vor sich hin leben wollen und es deshab schon paßt.)
Mir hat einmal einer was in das Glas Wein gekippt. Das war in Carwitz im Krug, als da samstags die Dorfdisco stattfand. Der Typ war aus Leipzig und wußte nicht, daß ich gegenüber mein Domizil hatte. Als das Zeug wirkte, war ich schon weg und unten am See. Auf allen Vieren bin ich den Abhang wieder raufgekrochen und in mein Bett gelangt. Das war direkt nach der Wende und kein Flüchtling in Sicht.
Hier im Ruhrgebiet unter Migranten, seitdem ich denken kann, ist mir so eine Nummer noch nie passiert. Seitdem bin ich im Osten extrem vorsichtig, hier immer noch nicht. Das letzte, was ich täte, wäre AfD zu wählen, damit mir so was nicht mehr passiert.
 

Mendelssohn

Well-Known Member
Noch etwas: in dem Sommer, als gegen Gorbatschow geputscht wurde (1992?) habe ich in Meck Pom die ersten offen getragenen Reichsadler-Tshirts gesehen. Im Jahr drauf gab es dann SS-Runen an den Badestellen.
Das Problem mit den Rechtsextremen im Osten geht tiefer, viel tiefer als bis zur AfD und ihrer anti-europäischen Gründungsakte. Es gab ja eine Menge Arbeitnehmer, die plötzlich nur noch halbes Gehalt hatten und die wurden zunächst angesprochen. Die Übernahme durch die Ostnazis hatte keiner von den Nationalliberalen vorhergesehen. die darf es bis heute ja immer noch nicht geben. Alles nur besorgte Bürger, die von den Demokraten dämonisiert werden.
Die ersten Nazis machten ihr Maul auf mit: "Wir sind das Volk!" Da staunte so ein Sozialisierter der Bonner Republik wie ich nicht schlecht. Das Volk galt hier als Nazisprech. Allenfalls sprach man von der Bevölkerung oder den Bürgerinnen und Bürgern.
An diesem Punkt hat die Bonner Republik nicht aufgepaßt und war so naiv, den Feind nur in den Alt-Kommunisten zu sehen. Aber nicht in den alten Bismarck-Verehrern, welche die DDR als entwickelte Form des Preußen-Deutschlands betrachteten.
M. E. ist es Zeit, daß die neuen Bundesländer mal ihre Vergangenheit in allen Facetten aufarbeiten. Dann wird es auch etwas mit dem Willen zur Demokratie und einer offenen Gesellschaft.
 

sommersonne

Well-Known Member
Mir hat einmal einer was in das Glas Wein gekippt. Das war in Carwitz im Krug, als da samstags die Dorfdisco stattfand. Der Typ war aus Leipzig und wußte nicht, daß ich gegenüber mein Domizil hatte. Als das Zeug wirkte, war ich schon weg und unten am See. Auf allen Vieren bin ich den Abhang wieder raufgekrochen und in mein Bett gelangt. Das war direkt nach der Wende und kein Flüchtling in Sicht.
Hier im Ruhrgebiet unter Migranten, seitdem ich denken kann, ist mir so eine Nummer noch nie passiert. Seitdem bin ich im Osten extrem vorsichtig, hier immer noch nicht. Das letzte, was ich täte, wäre AfD zu wählen, damit mir so was nicht mehr passiert.
Ja, die Menschheit ist schlecht und die im Osten besonders. Nicht nur das sie euch die Bananen weg gegessen haben....
Sorry, das mußte jetzt sein.
 
Top