Türkische Talente wandern ab

AW: Türkische Talente wandern ab

Sultanahmet, gelle? Das ist doch da nicht anders als in den touristischen Zentren in Florenz, Venedig und weiß der Geier noch wo. Eine klassische Tourimeile ist nicht der Gradmesser fürs ganze Land. Side ist ja auch nict Türkei.

Side ist die typisch deutsche Türkei. Deutsche Männer im mittleren Alter tragen ihren behaarten Bierbauch zur Schau in der Einkaufmeile und mollige deutsche Frauen im mittleren Alter flanieren in zu engen Kleidern, wo man jede "Speckrolle" sieht, wacklig auf hohen Schuhen hin- und her. Lach.......

War lustig und fast wie im Zoo. Nach zwei Tagen waren wir wieder on the road im Land.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

Ich finde die meisten Deutsche sind okay. Sind tolerant,verstaendnisvoll,
haben sich mehr oder weniger in der langen Zeit an die Türken mit ihren für sie komischen Traditionen:)biggrin:) gewöhnt.Der Deutsche möchte eingentlich nur,dass der Türke wenigstens so ein bissl nach 40 Jahren seine
Sprache spricht.Für die Meisten ist auch die Herkunft der Menschen egal,wenn sie;
1.Deutsch sprechen
2.Freundlich sind
3.Benehnmregeln beachten
4.Die Kultur des Landes in dem sie leben respektieren
5.Sich an die Lebensweise anpassen(muss nicht 100% sein) aber ablehnen ist
der reinste Quatsch.

Das Land heisst D E U T S C H L A N D ,wo in der Mehrzahl Deutsche mit deutschen Wurzeln leben. Es ist ganz normal,dass man sich dem deutschen'' Rhythmus'' anpasst.

Wer sich benachteiligt fühlt, glaubt Mensch als 2. Klasse behandelt zu werden,der sollte dann dort leben,wo er glaubt V I P zu sein.

Very simple.


Wenn bloß die Kurden in der Türkei auch so denken würden.
Ich finde es ebenfalls wichtig, dass man die Sprache beherrscht... Wenn einem die Freizügigkeit nicht paßt muß ja nicht in Deutschland bleiben.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

Ich finde die meisten Deutsche sind okay. Sind tolerant,verstaendnisvoll,
haben sich mehr oder weniger in der langen Zeit an die Türken mit ihren für sie komischen Traditionen:)biggrin:) gewöhnt.Der Deutsche möchte eingentlich nur,dass der Türke wenigstens so ein bissl nach 40 Jahren seine
Sprache spricht.Für die Meisten ist auch die Herkunft der Menschen egal,wenn sie;
1.Deutsch sprechen
2.Freundlich sind
3.Benehnmregeln beachten
4.Die Kultur des Landes in dem sie leben respektieren
5.Sich an die Lebensweise anpassen(muss nicht 100% sein) aber ablehnen ist
der reinste Quatsch.

Das Land heisst D E U T S C H L A N D ,wo in der Mehrzahl Deutsche mit deutschen Wurzeln leben. Es ist ganz normal,dass man sich dem deutschen'' Rhythmus'' anpasst.

Wer sich benachteiligt fühlt, glaubt Mensch als 2. Klasse behandelt zu werden,der sollte dann dort leben,wo er glaubt V I P zu sein.

Very simple.

Das bekommt von mir 100% Zustimmung.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

Side ist die typisch deutsche Türkei. Deutsche Männer im mittleren Alter tragen ihren behaarten Bierbauch zur Schau in der Einkaufmeile und mollige deutsche Frauen im mittleren Alter flanieren in zu engen Kleidern, wo man jede "Speckrolle" sieht, wacklig auf hohen Schuhen hin- und her. Lach.......

War lustig und fast wie im Zoo. Nach zwei Tagen waren wir wieder on the road im Land.

Also tschuldigung, aber Türkinnen neigen auch dazu, ihre Klamotten eng, enger am engsten zu kaufen. Das kann sich figürlich auch nicht jede leisten.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

Genau.Ich bin immer wieder aufs Neue überrascht,wie gut du schon das Land und die Leute kennst,bis auf Beyoglu.So viele Griechen leben leider
nicht mehr dort.Das war früher mal die 1&2 Generation,die Griechen in der
heutigen Zeit kaufen sich Villen am Bosporus am meisten in Raum Bebek und
leben dort,statt in Şişli,Pangaltı und Pera.

Beyoglu ist das alte Pera. Das ist ein traditioneller Multikultistadtteil. Ich hab jetzt nicht die Griechen durchgezählt, ich kenne drei, die im Radius Sisli und Beyoglu wohnen. Aber ich kann ja auch nicht jeden kennen.

Nun ja, Sunexpress hat dafür ein Rudel österreichische Piloten eingestellt.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

Und wenn ich sonst niemandens (sagt man das so?) Leistung würdigen würde, dann aber die meiner eigenen Eltern.
Und trotzdem: Niemand hat sie gezwungen nach Deutschland zu kommen.
Sie sind alle freiwillig gegangen.
Millionen Daheimgebliebene sind auch nicht verhungert. Sie hatten die Wahl. Die einen sind geganen, die anderen geblieben.
Ja, der schnöde Mammon lockte dann doch.


Diese Fälle gab es, und gibt es trauriger Weise immer noch.
Aber dass da ausschliesslich Ausländer gearbeitet haben, ist einfach nicht wahr.
Wo sind in dieser ganzen Kritik denn die guten Beispiele?
Die Opelaner, um nur ein Beispiel zu nennen.


Wieder so eine unqualifizierte Bemerkung, die jeglicher Grundlage entbehrt.

Du kennst diese Menschen und ihre Motivationen nicht, auch nicht die damaligen Verhältnisse in ihrer Heimat. Eigentlich weisst du so gut wie gar nichts über diese Menschen. Du weisst nicht welche Erfahrungen sie in Deutschland gesammelt haben, wie sie hier gearbeitet haben und was sie alles durchmachen mussten. Du bist nur eine Deutsche, die wieder glaubt alles besser zu wissen! Damals war Deutschland für Viele die einzige Option um aus ihrer Armut zu flüchten. Egal, es ist nicht meine Pflicht dich von etwas zu überzeugen. Wie man auch an deiner Reaktion erkennen kann, hast du damit ein Problem die Leistungen der Gastarbeiter anzuerkennen bzw. zu würdigen und du bist nicht die Einzige. Deshalb habe ich dieses Thema angesprochen um beispielhaft zu zeigen, dass die positiven Leistungen der Migranten häufig entweder ignoriert werden oder erst gar nicht als positive Leistung wahrgenommen werden.

Viele talentierte Türken werden nicht in Deutschland bleiben bzw. keine positiven Gefühle mit dem Leben in Deutschland assoziieren, wenn man Ihnen nicht den nötigen gesellschaftlichen Respekt entgegenbringt und ihre positiven Leistungen würdigt bzw. erwähnt. Talentierte Menschen bekommen überall mehr oder weniger das Geld, dass sie zum Leben brauchen.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

Du kennst diese Menschen und ihre Motivationen nicht, auch nicht die damaligen Verhältnisse in ihrer Heimat. Eigentlich weisst du so gut wie gar nichts über diese Menschen. Du weisst nicht welche Erfahrungen sie in Deutschland gesammelt haben, wie sie hier gearbeitet haben und was sie alles durchmachen mussten. Du bist nur eine Deutsche, die wieder glaubt alles besser zu wissen! Damals war Deutschland für Viele die einzige Option um aus ihrer Armut zu flüchten. Egal, es ist nicht meine Pflicht dich von etwas zu überzeugen. Wie man auch an deiner Reaktion erkennen kann, hast du damit ein Problem die Leistungen der Gastarbeiter anzuerkennen bzw. zu würdigen und du bist nicht die Einzige. Deshalb habe ich dieses Thema angesprochen um beispielhaft zu zeigen, dass die positiven Leistungen der Migranten häufig entweder ignoriert werden oder erst gar nicht als positive Leistung wahrgenommen werden.

Viele talentierte Türken werden nicht in Deutschland bleiben bzw. keine positiven Gefühle mit dem Leben in Deutschland assoziieren, wenn man Ihnen nicht den nötigen gesellschaftlichen Respekt entgegenbringt und ihre positiven Leistungen würdigt bzw. erwähnt. Talentierte Menschen bekommen überall mehr oder weniger das Geld, dass sie zum Leben brauchen.


Respekt muss man sich verdienen.

Migrantensohn zu sein, frisch von der Uni und noch nie einen Tag gearbeitet, hier alles scheisse finden aber gleich den dicken Respekt fordern funktioniert nicht.

Mit dieser Einstellung wirds wohl sogar in der Türkei schwer.
 
AW: Türkische Talente wandern ab

@Scarface

Es tut mir sehr Leid, Dich enttäuschen zu müssen, aber ich bin keine ignorante Deutsche, sondern ein (zwar schon etwas älteres) objektiv denkendes Gastarbeiterkind.

Ich erkenne sehr wohl die Leistungen der Gastarbeiter an.
Ich weigere mich nur, mich in die Reihe der Undankbaren einzureihen. Ganz einfach.
Deutschland hat die Gastarbeiter gebaucht und diese das Geld, welches sie durch ihre Arbeit hier verdienen konnten.
Es war eine Win-Win-Situation.

Natürlich war es am Anfang schwierig:
Man sprach die Sprache nicht, man kam in eine fremde Kultur. Anfangs wohnte man in Arbeiterheimen.
Viele kamen nur für ein paar Jahre. Irgendwann hat man gemerkt, dass das ja hier gar nicht so schlect ist, und hat seine Familien nach geholt. Auch das war selbsverständlich. Sie zogen um in Wohnungen mir ihren Familien, die Kinder kamen in die Schule. Ich bin auch mit Aylins, Fundas, Aysches, Alis, Selims zur Schule gegangen. Wir waren ganz normale Kinder.

Nun bekommen die Gastarbeiter Ihre erarbeitete Rente, gehen zurück in ihre Heimat, oder bleiben hier. Bei ihren Kindern und Enkelkindern.

Ich höre immer wieder von Rückkehrern, wie sie über ihre Heimatländer schimpfen. Über die Zustände in Behörden oder über das Gesundheitssystem, und sich deutsche Verhälnisse wünschen.

Und noch einmal rekapitulierend:

Die Gastarbeiter urden angeworben, nicht verschleppt oder gezwungen.
Sie waren freiwillig hier.
Aufgrund mangelder Sprachkenntnisse und fehlender Ausbildung haben sie schlechtere Jobs gehabt. Aber nur deshalb, und nicht weil der Deutsche per se ein Ausbeuter ist.
 
Top