Wahlen in Deutschland

sommersonne

Well-Known Member
Klimawandel hat es aber noch nie so schnell gegeben, erstens. Zweitens waren die von ihnen ausgelösten Völkerwanderungen z.T. verheerend.
Was ist denn beim Klimawandel auf der Erde schnell. Die letzte kleine Eiszeit war im Mittelalter. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit.
Schnell oder nicht, wie man es nimmt.

Na klar waren sie verheerend und da es noch viel mehr Menschen gibt und kaum noch Platz, jedenfalls in Europa, wird es dieses mal bestimmt auch nicht besser.
 

sommersonne

Well-Known Member
Ich erinnere nur mal daran: Die Gletscher schmelzen ab. Woher bekommt der Rhein dann noch sein Wasser?
Tja, keine Ahnung. Was willst du dagegen tun?
Gerade das Wasser ist ein großes Problem. Der Wasserstand am Gardasee war noch nie so niedrig und in Spanien gibt es Dörfer die kein Trinkwasser mehr haben. Ich schiebe das auf den Anbau von Obst und Gemüse in den riesigen Gewächshausflächen. Aber wer will schon gerne auf das bisherige Angebot verzichten.
 

Bintje

Well-Known Member
Dazu kann ich gar nichts sagen. Die Bremen-Wahl habe ich nicht verfolgt, nur nebenbei mitbekommen, dass der bisherige Amtsinhaber Bovenschulte gewonnen hat. Der scheint sehr beliebt zu sein. Und in der Nachlese nimmt sich die Wahlberichterstattung des ÖR einigermaßen amüsant aus.


Mit der Kommunalwahl in S-H war ich eigentlich schon durch, als das losging. Das Wesentliche: In den zwei größten Städten Kiel und Lübeck hat die SPD ihre Führungsrolle eingebüßt, während die Grünen kräftig zugelegt haben. In der Landeshauptstadt Kiel liegen sie jetzt sogar ganz vorn.
Auch die CDU hat Federn gelassen, bleibt aber landesweit stärkste Kraft.
Und in Flensburg dominiert nun der SSW, die Partei der dänischen und friesischen Minderheit: Das gibt allerdings ein verzerrtes Bild, weil man ihn im holsteinischen Landesteil gar nicht wählen kann. Die AfD landete nach Zugewinnen landesweit bei 8,1 Prozent - vor der FDP, die im Vergleich zu ihrem Ergebnis vor fünf Jahren nahezu unverändert bei 6,8 % blieb.



Hier in der Stadt wird's abermals herausfordernd. Nachdem 14 Parteien und vier Wählergemeinschaften um 49 Mandate rangelten, landeten zwölf davon in der künftigen Bürgerschaft, von denen sich sieben Parteien und Gruppierungen vermutlich wieder auf teils abenteuerliche Koalitionsbündnisse einigen. Die Mindeststärke für eine Fraktion, die vor allem üppige Finanzzuschüsse beantragen kann, wurde nach Landesvorgaben auf drei Menschen aufgestockt. Bisher waren es zwei. Aber dass die daraus resultierenden Mini-Zweckbündnisse oft nur geeint waren durch den gemeinsamen Blick auf den Geldsegen, der ihnen als Fraktion zusteht, war dabei auch mehr als offensichtlich geworden.
Der SPD-Bürgermeister, der sich Ende des Jahres turnusgemäß einer Neuwahl stellen muss, wird sicherlich weiter mit wechselnden Mehrheiten regieren.
Die CDU bekam zwölf Sitze, Grüne und SPD jeweils elf, AfD vier, FDP drei, die Linke zwei. Je ein Sitz ging an Die Partei, die Freien Wähler, Volt, BfL, GAL und die Unabhängigen. Für eine GroKo reicht es so wenig wie für Schwarz-Grün.
 

Msane

Well-Known Member
Nach der klatschenden Ohrfeige mit der die Grünen vom Wähler abgestraft wurden, nun ein weiteres Debakel für Habeck.

Auf Twitter ist zu lesen das der einstige Medienliebling Habeck, laut aktuellem INSA-Meinungstrend zufolge von 20 genannten
Spitzenpolitikern auf Platz 17 abgerutscht ist, damit befindet sich Robert Habeck in bester Gesellschaft mit Alice Weidel (Platz 18)
und Tino Chrupalla (Platz19) von der AfD !


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Bintje

Well-Known Member
Nach der klatschenden Ohrfeige mit der die Grünen vom Wähler abgestraft wurden
Ohne dich enttäuschen zu wollen: Das gilt für Bremen. 460.000 Wahlberechtigte. In Schleswig-Holstein - 2,4 Mio. Wahlberechtigte - legten die Grünen dagegen landesweit zu, sahnten in der Landeshauptstadt sogar richtig ab und stellen nun die stärkste Fraktion.

 

Bintje

Well-Known Member
Soweit bekannt, ist nichts von der ganzen Freunderlwirtschaft illegal, nur anrüchig und peinlich. Das Problem ist, dass Habeck sich wegen seiner eigenen fehlenden Fachkompetenz so abhängig von seinem Staatssekretär Graichen gemacht hat, dass er sich nicht von ihm trennen kann.
Offenbar doch: Graichen scheidet aus. Vermeldeten soeben dpa, der Spiegel und die Zeit.


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EnRetard

Well-Known Member
Im Ministerium wird bereits nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin gesucht. Das gestaltet sich schwierig, weil die Person keine Verbindungen zu dem Netzwerk Graichens haben sollte. (aus dem verlinkten Artikel)

Das kann doch wohl nicht wahr sein. Gibt es im großen Deutschland keine gegeigneten Kandidatinnnen für den Posten einer Wirtschaftsstaatssekrärin außerhalb der Graichen-Clique?
 
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